Bewertung von Analytics Learning Dashboards | Präsentationen im Workflow erstellen | Mistral kommt nach Deutschland | KI-Kopfhörer mit Sound-Blase
Die 124. Ausgabe von KI & Bildung blickt auf interessante Forschungsergebnisse zur KI-gestützten Datenanalyse, die in Zukunft wohl immer häufiger im Bildungsbereich zum Einsatz kommen wird. Forschende der Universität Bielefeld haben in dem Projekt „Explaining Learner Models with Language models“ untersucht, wie man Learning Analytics Dashboard bestmöglich interpretieren kann und welche Methode von den Experten bevorzugt wird.
Es gab folgende Auswahl:
1) Standalone-Dashboards, also ohne Erklärungen
2) Dashboards mit Erläuterungen von Experten (Menschen)
3) Dashboards mit Erläuterungen eines Sprachmodells, konkret einem offenen Qwen 32B-Modell. Die Daten wurden dem LLM per Prompt mitgeteilt.

Unsere Idee ist namensgebend für das gesamte Projekt: „Explaining Learner Models with Language models“. Wir wollen Learning Analytics-Modelle mit Hilfe von Sprachmodellen erklären; also KI-Systeme (nämlich Sprachmodelle), die andere KI-Systeme (nämlich Learning Analytics-Modelle) erklären. Sehr wichtig war uns dabei von Anfang an: Wir vertrauen den Sprachmodellen nicht blind, sondern wollen möglichst viele gesicherte Informationen vorgeben. Die Sprachmodelle haben nur die Aufgabe, die bereits vorhandenen Informationen einfacher verständlich als Text aufzubereiten. Quelle: KI Edu NRW

Die Ergebnisse haben uns überrascht: Die Lehrkräfte fanden die Erklärungen des Sprachmodells sogar besser als unsere! Das ist ein ermutigendes Ergebnis: Automatisch generierte Erklärungen können offenbar für Lernende hilfreich sein, sogar nach Ansicht der Lehrkräfte im Fach. Das heißt freilich nicht, dass unsere Arbeit als Lehrkräfte weg-automatisiert würde: Wir definieren immer noch selbst die zu lernenden Kompetenzen, entwickeln die passenden Übungsaufgaben und bestimmen, welche Informationen und Prompts die Grundlage für die generierten Erklärungen sind. Quelle: KI Edu NRW
News aus den Hochschulen & Wissenschaften
Verbundprojekt stärkt KI-Kompetenzen für die Arbeitswelt von morgen
Die Universität Bayreuth hat gemeinsam mit drei Partnerhochschulen im bundesweit geförderten Verbundprojekt „AI for Business | Business for AI (ABBA)“ ein hochschulübergreifendes Lehrangebot etabliert, das Studierende gezielt auf die Veränderungen durch Künstliche Intelligenz vorbereitet. Mit 13.000 Studierendenkontakten, 15 neuen KI-Lehrformaten und frei zugänglichen digitalen Lernmaterialien setzt die Universität Bayreuth nachhaltige Impulse für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft – und macht die Region zu einem Vorreiter in der praxisnahen KI-Bildung.
Note auf Knopfdruck? Warum KI-Prüfungsservices ein trügerisches Versprechen sind
KI-Prüfungsservices versprechen, Haus- und Abschlussarbeiten automatisiert zu erstellen – inklusive korrekter Quellenangaben und Eigenständigkeitserklärung. Gleichzeitig behaupten sie, ihre Texte seien nicht als KI-generiert erkennbar. Ob diese Versprechen tragfähig sind, ist umstritten. Studierende wie Lehrende äußern Zweifel. Der Blogbeitrag von Andreas Giesbert, Jens Tobor und Lukas Riechert nimmt die Funktionsweise und Schwachstellen solcher Services in den Blick und ordnet sie in eine grundsätzliche Diskussion über Prüfungen im KI-Zeitalter ein.
Wenn KI-Agenten für uns lernen
KI-Agenten sind nicht einfach wie ChatGPT, mit dem man chattet. Agenten sind KI-Systeme, die mehrere Schritte automatisiert hintereinander ausführen, ohne dass ein Mensch jedes Mal neu eingreifen muss. Ein konkretes Beispiel: Ein KI-Agent meldet sich auf einer Lernplattform an, öffnet Modul 1, liest das Material oder simuliert zumindest das Lesen, beantwortet die Quizfragen am Ende, geht weiter zu Modul 2, wiederholt den Prozess, bis der Kurs abgeschlossen ist, und lädt am Ende das Zertifikat herunter.
Organisation Hochschule unter Druck: KI-Policies und isomorphe Prozesse im Hochschulsystem
Unsere Analyse von KI-Policies deutscher Hochschulen zeigt, wie Institutionen auf neue Herausforderungen reagieren, bzw. welche Antworten sie auf die Anforderun-gen eines sich wandelnden Hochschulsystems geben. Die Untersuchung der Richtli-nien macht die Rolle neuer Technologien empirisch greifbar.
Videoreihen zu KI Kompetenzen für Lehrende – neue Interviews online!
Die beiden Videoreihen „KIKomp – meet the Experts“ und „KIKomp – Good Practice“ werden kontinuierlich erweitert. Seit der letzten Newsletter-Ausgabe im Oktober 2025 sind weitere Video-Interviews hinzugekommen, die deutlich machen, wie breit das Einsatzspektrum von KI in der Hochschullehre ist und welche Fähigkeiten seitens der Lehrenden und Studierenden dafür zentral sind.
Die neue Technologie stellt die Institutionen auf den Prüfstand. Was sollen die Studierenden eigentlich noch lernen, wenn sich alles in Sekundenschnelle von einer Maschine beantworten lässt? Wie können Dozierende kontrollieren, welches Wissen sich die Studierenden angeeignet haben? Und: Braucht es diese Kontrolle und Bewertung überhaupt noch? Es sind drängende Fragen, die aber nicht einfach zu beantworten sind.
Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten
Die Begleitung wissenschaftlicher Arbeiten von Studierenden erfordert eine bewusste Planung und eine sorgfältige Auswahl der eingesetzten Methoden und Werkzeuge. Digitale Tools können dabei hilfreiche Ergänzungen darstellen, jedoch nur im Zusammenspiel mit persönlichem Kontakt. Lehrende sollten stets die individuellen Lernziele und -bedürfnisse im Blick behalten, um eine nachhaltige Weiterentwicklung der Kompetenzen der Studierenden zu gewährleisten.
Neuer Blickpunkt: Lessons from the Lab
Der neue Blickpunkt Lessons from the LAB fasst erstmals die zentralen Erkenntnisse und Impulse des HFD KI-Labs 2025 zusammen. Die Publikation zeigt, wie Hochschulen strategische, didaktische und infrastrukturelle Herausforderungen im Umgang mit KI konkret angehen – und welche Trends, Kontroversen und Lösungsansätze sich im systemübergreifenden Austausch abzeichnen.
Bergische Universität Wuppertal startet neue KI-Plattform „genAI4BUW“
Die Bergische Universität Wuppertal hat die neue Plattform genAI4BUW freigeschaltet und bietet damit allen Studierenden und Beschäftigten einen datenschutzfreundlichen Zugang zu generativer Künstlicher Intelligenz. Mit dem neuen Angebot unterstützt die Universität den verantwortungsvollen Einsatz moderner KI-Werkzeuge in Studium, Forschung und Verwaltung.
Die Hoffnung ist groß: Sollten Quantencomputer anfangs »nur« die Simulationen von quantenmechanischen Prozessen verbessern, könnten sie künftig unter anderem dabei helfen, KI-Systeme effizienter zu trainieren. Erste kleine Quantencomputer sind bereits kommerziell erhältlich. Doch welches Potenzial steckt – derzeit – tatsächlich in ihnen?
Roboter können lernen, Aufgaben zu erledigen. Dieser Lernprozess erfordert jedoch oft große Mengen an Daten und Rechenzeit. Forschende der TU Darmstadt haben nun einen Algorithmus entwickelt, der auch bei komplexen Aufgaben effizient arbeitet. Die Forschung ist Bestandteil des Exzellenzclusters „Reasonable Artificial Intelligence (RAI)“.
KI-gestützte molekulare Krebsdiagnose bei Hirntumoren
Forschende des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), der Medizinischen Fakultät Heidelberg (MFHD) der Universität Heidelberg und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) haben einen entscheidenden Schritt zur präziseren Diagnose von Hirntumoren gemacht. Die neueste Version des weltweit genutzten KI-basierten „Heidelberg CNS Tumor Methylation Classifier“ erkennt über 180 Tumorarten, doppelt so viele wie die Vorversion.
Künstliche Intelligenz, die menschliches Denken nachbildet
Die Forschenden haben untersucht, wie visuelle Repräsentationen von modernen, tiefen neuronalen Netzen im Vergleich zu menschlichen Wahrnehmungen und konzeptuellem Wissen aufgebaut sind und wie man diese besser aufeinander abstimmen kann. Obgleich künstliche Intelligenz in der Bildverarbeitung heute beeindruckende Leistungen zeigt, generalisieren Maschinen häufig weniger robust als Menschen, etwa wenn neue Bildtypen oder Verhältnisse vorliegen.
Zu einer Praxis guter KI-gestützter Wissenschaftskommunikation
Die Diskussion knüpfte unter anderem an die im Frühjahr 2025 veröffentlichten Handlungsempfehlungen der Taskforce „KI in der Wissenschaftskommunikation“ der #FactoryWisskomm an sowie an die „WiD-Perspektiven: Wissenschaftskommunikation mit generativer KI: Perspektiven für Einsatz und Governance“ von Wissenschaft im Dialog. Im Zentrum stand nun die Umsetzung: Welche Rahmenbedingungen braucht es für einen reflektierten Einsatz generativer KI in der Wisskomm?
Jakub Mačina forscht an der Schnittstelle von Natural Language Processing
Wer eine Frage hat, stellt sie ChatGPT, Gemini oder Claude und schon erscheint die Antwort auf dem Bildschirm. Dies mag effizient erscheinen – kann aber auf Kosten eines nachhaltigen Lerneffekts gehen. Jakub Mačina, Fellow am ETH AI Center, widmet sich der Herausforderung, wie grosse Sprachmodelle (auf Englisch «large language models», kurz LLMs) programmiert werden müssen, damit sie Studierende individuell im Lernprozess unterstützen können.
Innovative KI mit benachteiligten Nutzergruppen entwickeln
Für wen entwickeln wir eigentlich Applikationen mit künstlicher Intelligenz (KI)? Während zahlreiche Unternehmen und Hochschulen generative KI in neue Anwendungen integrieren, orientieren sie sich meist an der Mehrheit der Nutzenden. Doch wer wirklich innovative Lösungen schaffen möchte, sollte einen anderen Weg gehen und mit benachteiligten Nutzergruppen beginnen.
Forscher verlässt Professur für Startup – und sagt, was sich bei der Gründungsförderung ändern muss
DLR-Robotiker Daniel Leidner gibt seine Professur auf und gründet ein Startup. Seine Erfahrung: Deutsche Förderung kommt zur falschen Zeit, Risikokapitalgeber urteilen zu früh – und 90 Prozent der Forschungsideen sind markttechnisch irrelevant.
📢 Ein Partnerbeitrag der Hamburg Open Online University ⚓
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ob Job-Interview, Smart Homes, Face ID oder medizinische Diagnosen: KI entscheidet mit. Aber wer entscheidet eigentlich über die KI?
Schon vor dem Hype um ChatGPT und Co., der zumindest die generative KI in die breite Gesellschaft trug, war KI in unserem Leben allgegenwärtig. Wir haben ihr nur wenig Beachtung geschenkt. Mittlerweile sind sich Expert:innen einig: Das sollte sich ändern. Denn KI bestimmt viele Teile unseres Lebens – sei es als Algorithmus auf Social Media oder als Vorauswahl beim nächsten Job oder Kredit. Die KI mischt bei Entscheidungen mit.

Aber was passiert, wenn diese Systeme Fehler machen? Wenn sie Menschen benachteiligen, weil die Trainingsdaten verzerrt waren? Wenn sie Entscheidungen treffen, die niemand mehr nachvollziehen kann?
Hier kommen die großen Fragen ins Spiel:
– Wie steht es um Transparenz, Fairness und Sicherheit?
– Wer trägt die Verantwortung, und wer kontrolliert das Ganze?
Verantwortungsvolle KI bedeutet: Wir dürfen diese Fragen nicht den Maschinen oder den großen Tech-Konzernen überlassen. Genau hier setzt der Onlinekurs „Die Prinzipien von verantwortungsvoller KI“ der Hamburg Open Online University und der HAW Hamburg an. Es geht um die großen drängenden Frage im Umgang mit KI.
Neues aus dem Schulunterricht
Fakten treffen KI: Warum geprüfte Quellen im Bildungs-KI-Zeitalter entscheidend sind
Ein Siebtklässler sitzt im Klassenraum und fragt seinen Lehrer, ob es stimme, dass Albert Einstein als Kind Fußball spielte und deshalb später so gut in Physik wurde. Ein harmloses Beispiel, das zeigt, wie schnell erfundene Geschichten ihre Kreise ziehen. Doch nur wenige Klicks weiter wird es düster. Jugendliche stoßen im Netz auf KI generierte Antworten, die den Holocaust relativieren oder sogar leugnen.
Lernen oder lernen lassen: Wie KI den Unterricht verändern kann
Künstliche Intelligenz bringt in bestimmten Bereichen viele Vorteile, sie birgt aber auch Gefahren – unter anderem beim Datenschutz. Deswegen sollen Kinder schon in der Schule den Umgang mit KI lernen. Darüber spricht SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr mit Oliver Hintzen, Schulleiter in der Nähe von Rastatt in Baden-Württemberg und stellvertretender Landesvorsitzender des Bildungsverbands VBE. Baden-Württemberg habe den Schülern vor Kurzem ermöglicht,
KI-Wegweiser der Hopp Foundation
Unser KI-Wegweiser bündelt relevante Fortbildungen und Materialien für Schulleitungen, Lehrkräfte und Schüler:innen. Er zeigt, welche Formate sich im Sinne des EU AI Acts sinnvoll kombinieren lassen und ordnet alle Angebote den vier Kompetenzbereichen des AI Literacy Frameworks zu. So unterstützt er bei der gezielten Auswahl passender Fortbildungs- und Unterrichtsmaterialien.
Kann KI-Feedback uns helfen, besser zu lernen?
Das Leben besteht daraus, Fehler zu machen und aus den Rückmeldungen zu lernen. Feedback ist ein zentraler Teil des Lernprozesses, auch in der Schule: Es kann Lernenden zeigen, wo sie im Vergleich zu einem Lernziel stehen und was sie verändern können, um dieses Ziel zu erreichen. Das kann zum Beispiel sein, dass eine mathematische Formel einen Fehler enthält oder in einem Aufsatz die zentrale These noch nicht klar formuliert ist.
Office-Paket für Lehrkräfte: Sicher, unabhängig – unbeliebt
Die Plattform Schule@BW bietet eigentlich alles, was das Lehrkräfte-Herz begehrt: Eine Mediathek, KI-Anwendungen und seit eineinhalb Jahren auch den sogenannten „Digitalen Arbeitsplatz“. Dahinter verbergen sich Programme für Mails, Kalender, Aufgaben, Präsentationen, Tabellenkalkulationen.
Wie ein Lehrer Englisch-Tests von einer KI korrigieren lässt
Noch fehlen sie, die offiziellen Regeln zum Umgang mit KI an Schulen. Viele Lehrerinnen und Lehrer nehmen’s pragmatisch. Englischlehrer Jan etwa hat einen KI-Assistenten trainiert – und lässt von ihm Tests korrigieren. Trotz juristischer Grauzone.
Die schulische Facharbeit gilt als zentrale Methode wissenschaftspropädeutischen Schreibens. Mit dem Aufkommen Künstlicher Intelligenz und der dazugehörigen Frage, wie die Eigenleistung von Lernenden zukünftig bewertet werden soll, steht dieses Prüfungsformat jedoch vor einem tiefgreifenden Wandel. Der Beitrag untersucht, inwiefern Lehrkräfte die Zukunftsfähigkeit der Facharbeit einschätzen.
„Wie weiß dein Handy, welches Lied du hören willst – und wie können Autos autonom fahren? Klingt wie Zauberei?“ Künstliche Intelligenz begegnet uns heute überall – aber wie funktioniert sie eigentlich? Dieser Kurs hilft besonders Lehrkräften und Lehramtsstudierenden, diese Themen verständlich einzuordnen und im Unterricht aufzubereiten.
Coursera: ChatGPT Foundations for Teachers
This practical, introductory course helps K–12 educators move from curiosity to confident, everyday use of ChatGPT. Built specifically for teachers, it introduces the essentials of how ChatGPT works, how to navigate and personalize the tool, and how to apply it to real classroom and administrative tasks.
Tools & more
Mistral AI – KI für Deutschland
Bei Mistral AI waren wir von Anfang an davon überzeugt, dass Europa eine eigene leistungsstarke KI braucht – eine KI, die Menschen und Organisationen dazu befähigt, ihre digitale Zukunft selbst zu bestimmen und zu gestalten. Im Rahmen unserer weiteren Expansion verstärken wir nun gezielt unser Engagement in Deutschland, durch langfristige, strategische Partnerschaften mit deutschen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.
KI analysiert Sprechmuster: Kopfhörer filtern automatisch eure Gesprächspartner heraus
Helfen Kopfhörer künftig dabei, dass wir uns in einem Raum voller Menschen besser mit nur einer Person unterhalten können? Forscher:innen zeigen dafür jetzt ein KI-Gerät, das eure Gesprächspartner:innen automatisch erkennt und alle anderen Geräusche eliminiert.
KI-Content-Tsunami: Legen wir die Smartphones bald öfter beiseite?
KI-Videos, synthetische Posts und generierte Songs überschwemmen unsere Feeds. Was früher neugierig machte, wirkt plötzlich austauschbar – und macht mürbe. Verlieren wir gerade die Lust am Netz? «Leute, it’s over. Das Internet. Es ist vorbei.» Die Podcasterin Salwa Houmsi bringt ein Gefühl auf den Punkt, das viele schon länger mit sich herumtragen: dass das Netz gerade kippt.
OpenAI, Anthropic und Block: KI-Unternehmen gründen die Agentic AI Foundation – das sind ihre Ziele
Künftig rücken die KI-Größen OpenAI, Block und Anthropic ein Stück zusammen. Die Unternehmen arbeiten ab sofort in der Agentic AI Foundation daran, Standards für KI-Agenten zu setzen. Wie das Ziel erreicht werden soll und was OpenAI und Anthropic dazu beitragen.
Wie Journalismus trotz KI-Content vertrauenswürdig bleibt
Moderieren, Artikel schreiben, Podcasts produzieren – all das kann Künstliche Intelligenz heute schon. KI-generierte Inhalte fluten die Kanäle und untergraben das Vertrauen in Journalismus. Wie lassen sich Authentizität und Glaubwürdigkeit bewahren?
Gutachten: US-Behörden haben weitreichenden Zugriff auf europäische Cloud-Daten
Die Debatte um die digitale Souveränität Europas und den strategischen Einsatz US-amerikanischer Cloud-Infrastrukturen in sensiblen Bereichen erhält neuen Zündstoff. Ein bisher unveröffentlichtes Gutachten, das Rechtswissenschaftler der Uni Köln im Auftrag des Bundesinnenministeriums erstellten, ist nun im Zuge einer Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) öffentlich zugänglich geworden.
Dieses KI-Modell wird im Weltraum trainiert: Welches ambitionierte Ziel hinter dem Projekt steckt
Noch finden sich Rechenzentren für KI und andere Dienste allein auf der Erde. Zahlreiche Unternehmen untersuchen aber schon jetzt Möglichkeiten, wie sich das Weltall für weitere Expansionen nutzen lässt. So will Google etwa mit Satelliten ein Datenzentrum im Erdorbit schaffen und auch Amazon-Gründer Jeff Bezos glaubt, dass Rechenzentren im All die Zukunft sind.
KI war gestern, jetzt kommt die Quanten-KI
Die Forschung an künstlicher Intelligenz (KI) erlebt einen Boom, große Erwartungen hat man auch an den Quantencomputer. In den Forschungslabors von Google arbeitet man nun an der Verschmelzung dieser beiden Ansätze: der Quanten-KI.
Jährliche KI-Startup Landscape
Wir nehmen bereits jetzt Bewerbungen für die AI Startup Landscape 2026 entgegen – wenn Du also ein vielversprechendes KI Startup hast und in der AI Startup Landscape des nächsten Jahres vertreten sein willst, bewirb dich gerne hier!
KI-Agenten sollen helfen, in der Notaufnahme Leben zu retten
Im Notfall-Eingriffsraum in Kliniken, dem sogenannten Schockraum, kümmern sich bis zu zehn Ärzt*innen und Pflegekräfte um die schnelle und sichere Versorgung von Schwerstverletzten. Deutsche Telekom, das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und das Krankenhaus Merheim von den Kliniken der Stadt Köln entwickeln aktuell anhand von Schockraum-Simulationen eine KI-gestützte Live-Anzeig.
KI und erweiterte Realität helfen bei der Erhaltung des gebauten Kulturerbes
ETH-Forschende haben einen digitalen Co-Piloten entwickelt, der zu beurteilen hilft, wie gut die Bausubstanz historischer Sandsteingebäude erhalten ist, und dadurch ihre Restaurierung unterstützen kann. Als Fallstudie dient die 750-jährige Kathedrale von Lausanne.
Dynamische Ansicht im Gemini-Chat: Vibe-Coding (sehr) leicht gemacht
Google erweitert step by step seinen Gemini-Chat, um sinnvolle Funktionen, wie die dynamische Ansicht, die allen Usern auch mit einem kostenfreien Plan zur Verfügung steht. Im Prinzip ist dies Vibe-Coding, aber es fühlt sich nicht mehr so an, da man keinerlei Code mehr einsehen kann.

Der Gemini-Chat von Google lässt sich vielfältig verwenden und auch Präsentationen kann man problemlos erstellen und diese in Google Docs exportieren, um die Folien hinsichtlich Text & Abbildungen nachträglich zu bearbeiten. Dies funktioniert mit der „Canvas-Funktion“.

Demnächst dürfte mit einem Google-Konto folgender Workflow möglich sein: über NotebookLM ein Notebook erstellen, dies dann in den Gemini-Chat importieren, auf dieser Grundlage eine Präsentation generieren und diese dann in Google Docs final hinsichtlich Text & Abbildungen bearbeiten. Tolle Aussichten!
Zum Blogbeitrag auf Unidigital

„Das neue klicksafe-Booklet „10 Gebote der KI-Ethik” ist eine Ergänzung zu unserer bereits erhältlichen Infokarte und regt Schüler*innen ab 12 Jahren zum Nachdenken über einen verantwortungsvollen Umgang mit KI an. Die darin enthaltenen authentischen Geschichten wurden in Zusammenarbeit mit Studierenden des Fachbereichs Digitale Ethik an der Hochschule der Medien in Stuttgart erstellt.“

AlphaEvolve on Google Cloud: AI for agentic discovery and optimization
Innovators in science and engineering face a common barrier: the search space for solving complex problems — like designing a new chip or discovering a drug molecule — is often too vast for standard brute-force methods to explore effectively. To help you overcome this challenge, we are releasing AlphaEvolve, a Gemini-powered coding agent for designing advanced algorithms, to Google Cloud, in private preview..

Eine interessante Übersicht zur Entwicklung des Model Context Protocol, mit dem sich Sprachmodelle wie Claude, ChatGPT Co mit externen Anwendungen verbinden lassen. So kann man z.B. in Claude über Prompts ein Grafiktool bedienen, ohne sich mit den einzelnen Funktionen auskennen zu müssen. Der MCP-Server wird über eine API mit der Anwendung & dem Sprachmodell verbunden. Gleichzeitig bekommt das LLM Zugriff auf alle Funktionen des Tools und kennt sich in der Umgebung dann optimal aus.
Anthropic, also die Firma hinter Claude, hat das MCP einst entwickelt, schnell zu einem Branchenstandard gemacht und nun der offenen Linux Foundation übergeben.
Viele Grüße aus Braunschweig
Matthias
✅ Partnerbeiträge sind Teil einer bezahlten Kooperation. Bei Interesse gerne eine Mail an info@unidigital.news

