Abschlussarbeiten im KI-Zeitalter | Videoübersicht in NotebookLM überragend | Chatbot Lumo personalisieren | Abbildungen mit Napkin AI erstellen
Die 118. Auflage von KI & Bildung rückt das Thema wissenschaftliche Abschlussarbeiten in Zeiten von künstlicher Intelligenz in den Vordergrund. Häufig wird in diesem Zusammenhang von einer grundlegenden Neuausrichtung bestehender Lehr- und Prüfungsformate gesprochen. Das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) hat dazu ein interessantes Diskussionspapier veröffentlicht.
Vielmehr muss die Frage im Mittelpunkt stehen, welches Ziel eine schriftliche Arbeit verfolgen soll. Dabei geht es um mehr als nur die Anpassung von Prüfungsordnungen, sondern darum, dass das Verhältnis von Mensch, Maschine und Wissen neu ausgehandelt wird. Quelle: Dr. Jannica Budde, Mitautorin (HFD/CHE)
News aus den Hochschulen & Wissenschaften
So verändern KI-Stimmen Wissenschaftspodcasts
Kaum ein Format der Wissenschaftskommunikation ist so sehr von der Persönlichkeit der Macher*innen geprägt wie ein Podcast. Doch was bleibt von der persönlichen Note, wenn KI-generierte Stimmen ins Spiel kommen? Christine Kramer hat genauer hingehört. Offenbar beeinflusst der Einsatz von KI die Art und Weise, wie Menschen Inhalte aufnehmen und für wie glaubwürdig sie diese einschätzen.
Nicht ob, sondern wie: KI als Gestaltungsaufgabe
Generative KI ist längst Teil des Studienalltags – oft jedoch ungesteuert und ohne strategische Weitsicht. Julius-David Friedrich und Jens Tobor geben in diesem Artikel einen Überblick, warum Hochschulen Governance-Strukturen, AI-Literacy und kooperative Strategien entwickeln müssen.
Ein KI-Heinzelmännchen für Unternehmen entwickelt das Gründungsprojekt „Heinzel AI“ von Ökonom Dr. Jan Bergerhoff und Informatiker Adolfo Santamónica an der Universität Bonn. Seine kluge KI-Assistenz soll Unternehmen dabei helfen, eine sprechende Künstliche Intelligenz mit den eigenen Daten vertraut zu machen. Die KI kann dann etwa die Bearbeitung von Anträgen, Rechnungen oder Formularen erheblich erleichtern. Das Projekt „Heinzel AI“ erhält eine Start-up Transfer.NRW-Förderung in Höhe von fast 300.000 Euro vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union.
Foundations of Deep Learning I: Basics: Der erste Teil des Kurses Foundations of Deep Learning
Der Kurs bietet eine Einführung in die grundlegenden Bausteine des Deep Learning. Er beginnt mit motivierenden Beispielen und einer kurzen Geschichte darüber, wie sich Modelle von der logistischen Regression zu MLPs entwickelt haben. Anschließend werden MLPs detailliert vorgestellt, einschließlich Aktivierungsfunktionen und deren effektive Schulung mithilfe des Backpropagation-Algorithmus.
KI-Rechenzentrum entsteht an der Alten Messe in Leipzig
Das Hochleistungs-Rechenzentrum wird auf einer Fläche an der Alten Messe Leipzig im Bereich Zwickauer Straße/Ottostraße errichtet. Damit werden die dringend benötigten Rechenkapazitäten für den gesamten Wissenschaftsstandort Leipzig mit seinen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ausgebaut. Schon jetzt arbeiten die verschiedene Partner im Bereich Forschung und Entwicklung im Großraum Leipzig in vernetzten Projekten zusammen, bei denen eine leistungsfähige IT-Infrastruktur benötigt wird.
Herzerkrankungen mit KI vorbeugen
Im Projekt SmartHeart simulierten Forschende der HM ein pulsierendes Herz, welches mit Hilfe von KI-Methoden patientenspezifisch angepasst werden kann. Der Digitale Zwilling soll Medizinerinnen und Medizinern künftig dabei helfen, die Ursachen kardiovaskulärer Erkrankungen zu erforschen und die Auswirkungen von Eingriffen vorherzusagen
Universität und Hochschule in Magdeburg setzen weiter auf Intel-Studiengänge
Magdeburg als „Intel-City“, so hatte sich Sachsen-Anhalt das vorgestellt. Auch Universität und die Hochschule waren bereit für die Ansiedlung des US-amerikanischen Chip-Herstellers. Der Traum platzte, doch die Studiengänge waren längst eingerichtet. Jetzt wollen Hochschule und Universität an ihren Angeboten festhalten.
KI-Primat vs. KI-Gnadentum – ein Promptversuch in der Praxis
In diesem Blogbeitrag beschreibt Bastian Aljoscha Turowski, wie er generative KI in einem geschichtswissenschaftlichen Seminar an der Universität Münster eingesetzt hat. Dazu hat er ChatGPT auf Basis historischer Quellen argumentieren lassen und seinen Studierenden den Auftrag gegeben, die Aussagen kritisch zu untersuchen.
Tailoring Chatbots for Higher Education: Some Insights and Experiences
The general availability of general-purpose Large Language Models continues to impact on higher education, yet they may not always be useful for specialized tasks. When using these models, of tentimes the need for particular domain knowledge becomes quickly apparent, and the desire for customized bots arises. Customization holds the promise of leading to more accurate and contex tually relevant responses, enhancing the educational experience.
KI im Jurastudium: Wer sich verweigert, verliert den Anschluss
Ein Juraprofessor warnt: Studierende, die KI-Tools ignorieren, schreiben schlechtere Arbeiten – bei Sprache, Argumentation und Nachweisen. Nutzt ein Jurastudent KI gut, wird er unweigerlich eine bessere Arbeit schreiben als ein Student, der sich verweigert. Sei es die Sprache, die Argumentationsschärfe oder die Nachweisdichte ;ist sich Georg Borges, Professor an der Universität des Saarlandes, sicher.
Digitale und immersive Lehransätze für die künstlerische Bildung
MIDAP hat zum Ziel, hybride, KI-gestützte und immersive Lehrkommunikation zu entwickeln, die wissenschaftliche Reflexion, erweiterte Realität und künstlerische Praxis verbindet – und die Stärken beider Institutionen bündelt. Die UdK Berlin bringt dabei ihre umfangreiche Erfahrung im Bereich Generative Künstliche Intelligenz (KI) sowie in der mediendidaktischen Praxis ein. Besondere Akzente setzt die Universität mit ihrem Digital Learning Center und dem GenKI Lab.
Neues aus dem Schulunterricht
KI-Tool des Landes: Wird F13 von Schul-Chatbot abgelöst?
Bis zu 30 000 Lehrkräfte haben laut der Gewerkschaft GEW die Landes-KI schon einmal verwendet. Ein Vierteljahr nach dem Start zeigt sich: Die staatliche Sprach-KI hat Fans – aber auch starke Konkurrenz. Laut dem Staatsministerium ist F13 „inzwischen eine vollwertige und umfassende KI-Assistenz für das berufliche Umfeld“. Es bietet überall dort den aus dem Privaten gekannten Komfort von KI-Unterstützung, wo interne, nicht öffentliche Daten verarbeitet werden sollen.
Wer im Unterricht das Wort ergreift, kennt oft das flaue Gefühl im Bauch: Lampenfieber, Unsicherheit, Angst vor Fehlern. Das Projekt „Schnackbar“ aus Niedersachsen zeigt, wie VR und KI helfen, diese Hemmungen abzubauen. Entwickelt von den BBS Wechloy und VReedback, bietet es realistische Sprach- und Präsentationstrainings, stärkt Selbstvertrauen – und ist bereits an Schulen im Einsatz sowie für Bildungseinrichtungen erhältlich.
KI im Sprachunterricht: Klett Sprachen setzt auf didaktisch integrierte Innovation
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Fremdsprachenunterricht ist zunehmend Thema bildungspolitischer und didaktischer Diskussionen. Als einer der führenden europäischen Sprachenverlage setzt Ernst Klett Sprachen auf eine didaktisch geleitete Integration von KI-Funktionen in seine Unterrichtsmaterialien.
Safer Internet Day 2026: KI and me. In künstlicher Beziehung.
Generative KI-Bots sind längst Teil unseres digitalen Alltags, sei es als Chatbots in sozialen Medien oder als spezielle Companion-Apps wie „Character.AI“. Sie erklären, beraten in schwierigen Lagen und bieten sogar emotionalen Support. Doch welchen Einfluss haben solche KI-Begleiter auf unsere zwischenmenschlichen Beziehungen und unsere Kommunikation? Welche Chancen und Risiken entstehen, wenn Menschen Bindungen zu KI-Begleitern entwickeln?
Länderumfrage: KI erobert die Schulen
Schüler*innen nutzen KI-ChatBots längst für alles Mögliche. Jetzt aber holen die Schulen auf: Im Laufe dieses Schuljahres werden fast alle Bundesländer generative Künstliche Intelligenz fürs Klassenzimmer bereitstellen.
Tools & more
Noch mehr KI: Canva stellt sein eigenes Designmodell vor
Canva ist vor allem wegen seiner intuitiven Bedienung beliebt. Jetzt erhält die Design-Plattform weitere KI-Funktionen, die die Erstellung von Posts, Präsentationen und Websites noch einfacher machen sollen.
Introducing vibe coding in Google AI Studio
We’ve been building a better foundation for AI Studio, and this week we introduced a totally new AI powered vibe coding experience in Google AI Studio. This redesigned experience is meant to take you from prompt to working AI app in minutes without you having to juggle with API keys, or figuring out how to tie models together.
🤖 Grafik der Woche: GPT-Grundlagen

KI und die Halluzinationen: Warum sind so viele Antworten falsch?
Dass KI halluziniert und Fehler macht, ist bekannt. Ebenfalls, dass die KI-Anbieter keine Lösung für das Problem haben. Wie viele Antworten schlicht falsch sind, wenn es um Nachrichten geht, zeigt nun eine neue Studie der Europäischen Rundfunkunion (EBU). Demnach enthält jede dritte Antwort der gängigen Chatbots Fehler. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich, gemein haben sie, dass es bisher keine Lösung für sie gibt.
KI ist zu einem festen Arbeitsbestandteil vieler Entwickler:innen geworden. Das geht aus einer großen Umfrage hervor. Auch wenn viele Coder:innen täglich mit den Tools arbeiten, haben sie Bedenken, welche Auswirkungen die KI-Nutzung mit sich bringen könnte.
Das Whitepaper “Generative AI in Software Engineering: Transforming the Software Development Process” zeigt, dass die Technologie das Potenzial hat, den gesamten Softwareentwicklungsprozess tiefgreifend zu transformieren – und dabei sowohl erhebliche Chancen als auch neue Herausforderungen für Unternehmen mit sich bringt.
Chat in NotebookLM: A powerful, goal-focused AI research partner
We’ve significantly improved chat in NotebookLM with a 8x larger context window, 6x longer conversation memory and boosting response quality by 50%. Plus, anyone can now set goals in Chat to better steer responses towards their custom needs.
KI-Bilder wie ein Profi: Warum kurze Textbausteine besser sind als komplexe Mega-Prompts
Auf der Suche nach mehr Kontrolle über KI-Bilderstellung stößt man schnell auf komplexe Master-Prompts – fertige, aber starre Vorlagen, die oft schwer nachvollziehbar, überfrachtet und stark vom KI-Modell abhängig sind. Die Snippet-Methode geht einen anderen Weg.
Showrunner AI im Praxistest: So gut kann die Video‑KI schon eigene Serien drehen
Wenn es nach Showrunner AI geht, kann bald jede:r mit einem Prompt seine eigene Serie erstellen. Haben traditionelle Filmstudios jetzt ausgedient? In unserem neuen Youtube-Format t3n Tool Time fühlen wir dem KI-Videogenerator auf den Zahn.
Beschäftigte nutzen vermehrt Schatten-KI
Schnell die KI eine Mail-Antwort formulieren, ein langes Dokument zusammenfassen oder ein passendes Bild für einen Social-Media-Post generieren lassen? In vielen Unternehmen nutzen die Beschäftigten dazu private KI-Tools wie ChatGPT & Co. In 8 Prozent der Unternehmen ist das weit verbreitet (2024: 4 Prozent), in 17 Prozent gibt es Einzelfälle (2024: 13 Prozent).
Legal-Tech: Wie KI-Anwälte den Rechtsmarkt aufmischen
Ärger mit dem Chef oder Streit mit dem Vermieter? Was früher der Anwalt um die Ecke regelte, übernimmt heute das Internet. Legal-Tech nennt sich der Trend, der den Zugang zum Recht erleichtern soll.

Die Videoübersicht in NotebookLM lässt sich nun in verschiedenen Stilrichtungen erstellen, wie z.B. im Retro-Look oder in Wasserfarben. Außerdem kommt jetzt konsequent das Top-Bildmodell „Nano Banana“ zum Einsatz, um im Video passende Grafiken etc. zu generieren. Sehr cool!

Wer es noch nicht kennt, der schaut sich gerne das Tool Napkin an, mit dem ihr sehr einfach z. B. aus einem kleinen Absatz sehr schicke Grafiken erzeugen könnt. Dazu auf den Text und dann links daneben auf das blaue Icon mit dem Blitz klicken. Im Anschluss lassen sich verschiedene Abbildungen auswählen. Ich habe im Beispiel ein PDF hochgeladen, das ich aus einem Blogbeitrag zu den Custom Bots von Mistral erstellt habe.

Auch beim datenschutzfreundlichen Chat „Lumo“ gibt es die Möglichkeit, die Outputs mehr auf eure Interessen hin einzustellen. Dazu kurz anmelden, links unten auf „Einstellungen“ und dann auf „Personalisierung“ klicken. Bei mir liegt der Schwerpunkt klar auf „KI & Bildung“.
⏭️ Gibt es noch etwas, das Lumo über dich wissen sollte?
***Ich betreibe einen Newsletter mit dem Fokus auf künstliche Intelligenz in der Bildung und mich interessieren aktuelle Nachrichten in den Bereichen „KI & Lehre“, „KI & Schule“ und „KI & Wissenschaften“. Der Fokus liegt hierbei auf den KI-Anwendungen.***
Viele Grüße aus Braunschweig 🤖
Matthias


