Flow: Mit „Veo 3″ Videos erstellen, erweitern, schneiden und zusammenführen
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Flow ist eine KI-Umgebung, in der man Bilder über Nano Banana und Videos über Veo 3 generieren kann. Die Plattform gehört zu Google und lässt sich täglich in einem bestimmten Umfang kostenlos nutzen, um zum Beispiel neue Funktionen zu testen und so auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Im folgenden Beitrag wird ein KI-Video erstellt, das mit einem simplen Prompt startet und dann mit der Extend-Funktion verlängert wird.
Der untere Screenshot zeigt die Startseite von Flow und alles beginnt wie so häufig mit einem neuen Projekt. Mit einem Klick auf das untere graue Feld „Neues Projekt“, starten wir in das Vorhaben „KI-Kurzfilm“, das sich jederzeit aktualisieren lässt.
Da die Videos ausschließlich auf der Grundlage von Texteingaben generiert werden sollen, wähle ich im Menü „Video“, die Einstellung „Zutaten“ und möchte dies gerne im Querformat in einem Video (x1) sehen. Über die Funktion „Frames“ ließen sich Bilder hochladen, die dann als Eckpfeiler bei der Videoerstellung dienen, an denen sich Veo 3 orientieren kann. Es gibt Veo 3 in verschiedenen Ausführungen und in unserem Beispiel genügt es, Veo 3.1 Fast zu aktivieren. Googles Video-Anwendung bietet sehr zuverlässigen Output, egal bei welcher Modellauswahl.
Nun wird ein simpler Prompt wie im unteren Screenshot formuliert. Aus meinen Erfahrungen reicht es aus, die Szene simpel und in kurzen Sätzen zu beschreiben. Video-KIs sind mittlerweile ähnlich wie Chatbots und Bild-KIs sehr einfach im Handling. Ja, ein Profi würde wohl komplexere Promptstrukturen wählen, aber dieser Beitrag ist ein Einstieg in die Videoumgebung Flow und daher halte ich es gerne simpel und hoffe gleichzeitig auf einen hochwertigen Output 😉
Im Anschluss ein Klick rechts unten auf den Pfeil und schon startet die Video-Generation, die ein wenig dauern kann. Oben rechts im Video wird angezeigt, zu wie viel Prozent der Clip fertig erstellt ist. Man kann auch die Webseite problemlos verlassen. Der Prozess läuft über Flow trotzdem weiter.
Ist der Entwicklungsprozess beendet, so lässt sich das Video direkt anschauen. Auf der rechten Seite werden alle erzeugten Videos mit den Prompts in einer Historie dargestellt. Dies ist in Flow sehr übersichtlich gehalten. Die untere Abbildung zeigt auch schon den nächsten Prompt und die aktive Funktion „Verlängern“. Es ist wichtig, dass dieses Feature immer angestellt ist, um aus einem Anfangsvideo dann einen Kurzfilm zu erstellen, der zum Beispiel aus 5, 6 oder 14 einzelnen Videos bestehen könnte.
Das untere Video zeigt die Schlussszene. Falls ein Output fehlerhaft sein sollte und zum Beispiel der Klang der Stimme nicht optimal ist, so reicht es aus, den gleichen Prompt noch mal zu testen und dann ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass dieser nun weiterverarbeitet werden kann. Veo 3 läuft in der Regel zuverlässig.
In unserem Beispielprojekt habe ich drei Videos erstellt und möchte diese zu einem ganzen Video zusammenfassen. Hierfür übertrage ich jeden einzelnen Clip in eine gemeinsame Szene. Klickt man rechts oben auf „Fertig“ so wird der Clip wie unten angezeigt separat dargestellt. Nun mit der Maus über das Video rübergehen und rechts oben auf die drei Punkte klicken. Anschließend öffnet sich ein Menü und ganz oben wird „Zur Szene hinzufügen“ ausgewählt. Dies habe ich mit allen drei Videos so gemacht.
Der untere Screenshot zeigt diese Szene mit allen Clips, die unten in einer Reihenfolge eingefügt sind. Es wurden alle einzelnen Videos mit Übergängen zu einem kurzen Film „verschmolzen, den ich hier in Flow abspielen kann. Linkes oben über den Pfeil geht es wieder zurück zur Historie. Ein regelmäßiger Wechsel ist problemlos möglich.
Sehr wichtig für ein „entspanntes“ Handling ist rechts unten der Button mit den drei Punkten und der Bezeichnung „Anordnen“. So kann ich die Reihenfolge der Videos ändern oder einzelne Outputs entfernen und muss nicht wieder von vorne beginnen. Es sind häufig Kleinigkeiten im Umgang mit KI-Tools, um langfristig effizienter arbeiten zu können.
Die untere Abbildung zeigt, wie ich das letzte Video mit festgehaltener Maus verschiebe. Hierzu einfach den ausgewählten Clip in der Mitte zwischen zwei weiteren Clips platzieren. Der Output fügt sich dann automatisch ein und das lässt sich direkt mit dem Abspielen des aktualisierten ganzen Videos nachvollziehen. Es lohnt sich, dies kurz zu testen, um ein Gefühl für solch wichtige Funktionen zu bekommen.
Da mir aber die Reihenfolge gefällt und so auch mehr Sinn macht, bleibt das letzte Video dann doch als Schlussszene in unserem Short Movie erhalten. Ein weiteres wichtiges Feature in Flow ist das Schneiden der einzelnen Clips, falls der Übergang nicht optimal passt oder die Aufnahme zu lang ist. Hierfür auf ein Video klicken und im Anschluss die beiden Enden kürzer oder länger ziehen. Im unteren Beispiel habe ich den anfänglichen Clip erheblich gekürzt. Dies kann man jederzeit wieder auf Normallänge bringen.
Das war es mit den wesentlichen Funktionen, um auch als Einsteiger mit simplem Textinput als Prompt nach und nach einen hochwertigen Kurzfilm zu generieren. Ist dieser fertig, so kann man diesen rechts unten über den Download-Button und anschließend rechts oben über das Textfeld „Herunterladen“ auf seinen Rechner downloaden.
Es lohnt sich, Flow regelmäßig zu nutzen, um Videos in unterschiedlichen Ausführungen zu erstellen, ob mit einem gelben Heißluftballon in einem Gewitter und kurzem Dialog oder in ganz anderen Bereichen – dies kann jederzeit kostenlos ausprobiert werden. Viel Erfolg!
















