KI + Bildung #103 | „Kontext-Ingenieure“ sind nun gefragt | KI-Hightech-Agenda der Bundesregierung | Unterrichtet vom Avatar | Wie geht Wisskomm? | Mozart AI
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Die 103. Ausgabe von KI & Bildung rückt das Context-Engineering in den Fokus, das aktuell in den USA breit diskutiert wird und zum Beispiel in einem Agenten-System die Summe aller kleinen Aufgaben skizziert, zu denen auch das Prompt-Engineering zählt, das nun nicht mehr als Obergriff im Rahmen von KI-Anwendungen genutzt wird, sondern „nur“ noch einen Teilbereich darstellt. Spätestens seit dem Aufkommen von Agenten sind die Systeme insgesamt komplexer geworden, fernab von „simplen“ Chatbot- oder Bild-Prompts. Die Anbindungen von externen Tools und Datenbanken an einen „AI Agent“ auf der Grundlage eines Sprachmodells geben den Usern noch mehr Möglichkeiten.

Die obere Abbildung stellt einen beispielhaften „AI Workflow“ eines News-Agenten dar, mit der Anbindung von Tools via API. Siehe dazu den Unidigital-Beitrag.
1) Start täglich um 07:00. Manuelle Festlegung des Termins über einen Kalender
2) Der Agent verbindet sich mit Google Search und YouTube über APIsund sucht dort nach den aktuellen News zum Thema „KI & Bildung“.
Systemprompt: ***Du agierst wie ein Tech-Journalist mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz in Lehre, Unterricht und den Wissenschaften.***
3) Zum Beispiel 40 Links über Google und YouTube werden als hochwertig empfunden und automatisch in einem Google Docs gespeichert.
4) Das Docs wird automatisch in die Cloud von Google Drive hochgeladen. Hier ist eine Verbindung mit dem Google Account notwendig.
5) Der User loggt sich täglich in die Cloud ein und geht manuell die Linkliste durch, um z.B. diesen Newsletter mit thematisch passenden Inhalt zu füllen, ohne jede Quelle(Webseite einzeln durchgehen zu müssen.
Context-Engineering: Ergibt sich aus der Summe von kleinen Aufgaben wie der LLM-Auswahl, dem Prompt-Engineering (System- & Userprompt), der Verbindung von Tools & Datenbanken via API, dem Connecten mit (Google )Account, stetigen Pflegen des „AI Workflows“ und einem Kostenmanagements hinsichtlich API-Kosten bezüglich LLM- & Toolnutzungen. Nun sind wieder definitiv mehr „Tech-Skills“ gefragt.
News aus den Hochschulen & Wissenschaften
Unterrichtet vom Avatar? Studierenden-Präferenzen bei Erklärvideos
Zur Produktion von Erklärvideos steht Hochschullehrenden im 21. Jahrhundert eine Vielzahl von Optionen zur Verfügung, vom Studiodreh über Animationssoftware bis hin zu KI-gestützten Lösungen für Stimme und Darsteller:innen. Der Beitrag untersucht mit einem Mixed-Methods-Ansatz die Auswirkungen unterschiedlicher Videoformate auf die wahrgenommene Lernwirksamkeit, das Engagement und das Interesse von Hochschulstudierenden und versucht,
Online-Kurs: KI-Kompetenz an Hochschulen
Der verantwortungsvolle Umgang mit KI ist zu einer zentralen Zukunftsaufgabe für Hochschulen geworden. Dieser Kurs vermittelt praxisnahes Wissen über technische Grundlagen, ethische Fragestellungen und rechtliche Rahmenbedingungen – mit besonderem Fokus auf die neue europäische KI-Verordnung (AI Act). Interaktive Elemente laden zur aktiven Auseinandersetzung ein. Der Kurs richtet sich an Hochschulmitarbeitende aller Fachbereiche, die KI verstehen, einordnen und kompetent nutzen wollen.
Digitale Bildungstechnologien werden schon seit Jahren als Chance für studentische Partizipation gehandelt. In Anbetracht der rasanten Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) gilt es nun jedoch zu evaluieren, inwiefern KI-basierte Anwendungen dazu beitragen können, Studierende noch stärker in die Gestaltung ihrer Lernprozesse einzubeziehen. Dieser Beitrag zeigt am Beispiel des BMBF-geförderten Verbundprojekts HAnS, wie auf Grundlage didaktischer Use Cases das mögliche Ausmaß der studentischen Partizipation im KI-gestützten Selbststudium evaluiert werden kann.
Roboter werden künftig eine immer wichtigere Rolle in unserem Alltag spielen. An der Johannes Gutenberg-Universität Main (JGU) forschen Prof. Dr. Johannes Kraus und sein Team zur Interaktion zwischen Menschen und autonomen Maschinen – um Strategien für ein gutes und harmonisches Miteinander zu entwickeln.
Deutschland ist reich an Ideen, aber der Weg von der Forschung zum fertigen Produkt ist oft steinig. Überholte Regeln zum IP-Management und eine skeptische Gründungskultur bremsen technologische Innovationen. Nach internationalen Vorbildern könnte Deutschland vom Land der Ideen zum Land der Gründungen werden. Welche Reformen dafür notwendig sind.
Was Hochschulen aktuell an- und umtreibt und wie das KI-Lab dabei helfen kann
Vom 21. bis 23. Juli findet in Münster das erste KI-Lab des HFD statt. Dort haben rund 30 Teilnehmende die Gelegenheit, mit kompetenten Kolleg:innen anderer Hochschulen an strategischen und praktischen Fragen zu KI im Hochschulkontext zu arbeiten. Sie können sich gezielt austauschen, erhalten Peer-gestützte Impulse und können sich mit anderen Akteur:innen vernetzen.
Generationenübergreifende Spielshow bringt Künstliche Intelligenz ins Rampenlicht
Am 12. Juni 2025 feierte Hamburg eine Premiere der besonderen Art: Mit „Die KI-Arena: Die KI-Challenge der Generationen“ veranstalteten das Artificial Intelligence Center Hamburg (ARIC) e.V. und die Universität Hamburg eine innovative Spielshow, bei der Künstliche Intelligenz nicht nur Thema, sondern echtes Erlebnis war.
Historische Fragestellungen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz erforschen
Mit Künstlicher Intelligenz (KI) lassen sich historische Quellen leichter erschließen. Die Arbeit von Historiker:innen ersetzt sie jedoch nicht, sagt Anja Neubert, Mitarbeiterin an der Professur der Didaktik der Geschichte. Sie will Studierenden „Data Literacy“ vermitteln und zeigen, wie sie KI in ihrem Fach einsetzen und dabei gleichzeitig ihre Kompetenzen in der Quellenkritik anwenden und schärfen können. Im sechsten Teil unserer Reihe zur Nutzung Künstlicher Intelligenz im Uni-Kontext gibt sie einen Überblick über Chancen und Risiken.
Forschende können mittlerweile Elektronen sichtbar machen, neue Materialien entwickeln und sogar mit Bäumen „sprechen“. Generative KI-Tools beschleunigen wissenschaftliche Entdeckungen und ermöglichen neue Einblicke – von den Zellen in unserem Körper bis hin zu den Ökosystemen, die uns umgeben.
Custom Chatbots für Lehre, Forschung und Verwaltung
Im Rahmen des Projekts „Innovationsraum für generative KI am KIT“ haben wir im Mai und Juni drei Workshops zur Entwicklung individueller Chatbots durchgeführt. Ziel war es, Teilnehmende aus Lehre, Forschung und Verwaltung dabei zu unterstützen, eigene Chatbots für spezifische Anwendungsfälle zu konzipieren, zu erstellen und in bestehende Systeme wie ILIAS, Websites oder Intranet zu integrieren.
KI am Arbeitsplatz – steigende Nutzung, anhaltende Ungleichheit
Eine neue Studie von Forschenden des Exzellenzclusters „The Politics of Inequality“ an der Universität Konstanz zeigt: Immer mehr Beschäftigte in Deutschland nutzen Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz – aber die Kluft zwischen Berufsgruppen und Bildungsniveaus bleibt bestehen. Während in wissensintensiven Tätigkeiten der Einsatz von KI-Tools massiv ausgebaut wird, bleibt der Zugang in anderen Bereichen eingeschränkt. Ohne gezielte Förderung droht eine digitale Spaltung des Arbeitsmarkts.
Anspruch oder Wirklichkeit? Zum Status Quo deutscher Wissenschaftsblogs
Werden Wissenschaftsblogs zielgerichtet, effektiv und partizipativ eingesetzt? Charmaine Voigt und Birte Kuhle geben in ihrem Gastbeitrag Einblicke in Forschungergebnisse des Projekts Wi4impact und zeigen auf, was sich noch besser machen ließe.
Der Leitfaden richtet sich an alle, die Wissenschaft mit Blogs und Podcasts kommunizieren – insbesondere an Produzierende und Verantwortliche von Wissenschaftsblogs und -podcasts (WBP) an deutschen Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Er soll Orientierung für eine konzeptionell fundierte, strategisch ausgerichtete und wirkungsorientierte Gestaltung von WBP geben und somit zu einer effektiven, partizipativen und vernetzten Wissenschaftskommunikation beitragen.
KI: Neues Modell bringt mehr Klarheit in medizinische Daten
Ein Forschungsteam der Universität Würzburg hat ein KI-Modell entwickelt, das dreidimensionale Bilder in der Medizin besser interpretiert als andere Modelle. Damit hat es einen internationalen Wettbewerb gewonnen.
In dieser Episode sprechen wir mit Uwe Cantner. Er ist seit 2019 der Vorsitzende der „Expertenkommission Forschung und Innovation“ (EFI) – und damit oberster Innovationsberater der Bundesregierung. Cantner lehrt zudem als Wirtschaftswissenschaftler an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Diese EFI wurde 2008 von der Bundesregierung berufen, damit sie wissenschaftlich fundiert die Stärken und Schwächen des deutschen Innovationssystems analysiert.
Neues aus dem Schulunterricht
Wie ein Berliner Bildungs-Startup die Welt erobern will
Unsere App richtet sich direkt an die Schüler, nicht an Lehrer oder Schulen„, sagt Kurz. Weiterempfehlen gehört zum Geschäftsmodell. In Deutschland lernt nach Firmenangaben bereits jedes dritte Schulkind ab der fünften Klasse mit Knowunity, inzwischen auch viele Studierende. Insgesamt sind es mehr als 20 Millionen Nutzer in 17 Ländern.
KI-Schulpreis sucht Nordrhein-Westfalens innovativste Schulen
Wie lässt sich KI im Unterricht nutzen? Welche Wege können Schulen gehen, um sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler für den Umgang damit fit zu machen? Der Schulpreis prämiert erfolgreiche Konzepte.
KI trifft Klassenzimmer – Wie Schule sich jetzt verändern muss
Künstliche Intelligenz macht auch vorm Klassenraum nicht halt. Nicht nur Schülerinnen und Schüler machen sich die Hausaufgaben einfacher mit KI. Auch immer mehr Lehrkräfte nutzen mittlerweile KI für den Unterricht. Und müssen es auch, denn dass KI auch unseren Schulalltag verändert, ist schon jetzt gesetzt. Wie kann KI im Schulunterricht aussehen? Warum gehört das Thema in alle Fächer (nicht nur in den Informatik-Unterricht) und warum braucht es dafür vor allem neugierige Lehrerinnen und Lehrer?
fobizz: Künstliche Intelligenz – Unterrichtsideen für jede Klassenstufe
Mit dieser Kollektion können du und deine Schüler*innen die Chancen und Grenzen von Künstlicher Intelligenz ganz praktisch im Unterricht erleben. Dabei findest du Unterrichtsideen und -materialien für jede Klassenstufe!
school to go: Unterrichtsstunden mit Künstlicher Intelligenz
Mit School to go steht dir eine Schatzkiste didaktisch sinnvoller Ideen für deinen Unterricht zur Verfügung. Suche dir aus unserer Formatbibliothek einfach etwas aus – die KI zaubert dir das Format in Sekunden und passt es an deine Inhalte an.
Wenn die KI schon alles kann: Sinnvolle Aufgaben für den Projektunterricht stellen
Im Zeitalter von KI sind geschlossene Aufgaben für Projekte im Unterricht nicht mehr sinnvoll. Das einzig richtige Ergebnis wäre durch ChatGPT sofort verfügbar. Es müsste von den Lernenden nur noch abgeschrieben werden. Der Mathe- und Physiklehrer Patrick Bronner zeigt, wie Aufgaben gestaltet sein sollten, damit Schülerinnen und Schüler kreativ und eigenständig arbeiten – unterstützt von KI. In unserer Serie „KI-Tipp“ kommen Lehrkräfte zu Wort, die positive Erfahrungen mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz gemacht haben.
Wenn KI die Hausaufgaben macht: kritisches Denken in Gefahr?
Künstliche Intelligenz hält auch Einzug in Klassenzimmer – und sorgt dort für gemischte Gefühle. Lehrkräfte sorgen sich unter anderem um kritisches Denkvermögen und soziale Kompetenzen. So gehen Schulen im Landkreis Starnberg mit der Technologie um.
Tools & more
Deutschlands Hightech-Agenda: KI soll 10 Prozent der Wirtschaftsleistung bringen
Die Bundesregierung möchte mit ihrer Agenda für Hochtechnologie Deutschland in sechs Bereichen auf Spitzenniveau bringen, wie das Handelsblatt berichtet. Insgesamt 5,5 Milliarden Euro sollen demnach in die Felder Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, Mikroelektronik, Fusionsforschung, klimaneutrale Mobilität und Biotechnologie investiert werden.
Mistral Voxtral übertrifft Whisper bei Spracherkennung und ist dabei viel günstiger
Das französische KI-Unternehmen Mistral AI stellt mit Voxtral zwei Open-Source-Modelle für Sprachverständnis vor, die proprietäre Lösungen bei weniger als der Hälfte der Kosten ersetzen sollen.
EU stellt hohe Anforderungen an KI-Anbieter
Der Digitalverband Bitkom sieht in dem heute von der EU-Kommission vorgestellten „GPAI Code of Practice“ zum AI Act die Chance, Rechtssicherheit für die Entwicklung von KI in Europa zu schaffen. Gegenüber ersten Entwürfen sei er vereinfacht worden und orientiere sich stärker am Gesetzestext, so dass er in den Unternehmen besser anzuwenden sei.
The General-Purpose AI Code of Practice
The General-Purpose AI (GPAI) Code of Practice is a voluntary tool, prepared by independent experts in a multi-stakeholder process, designed to help industry comply with the AI Act’s obligations for providers of general-purpose AI models. Read more about the timeline and the drafting process of the Code.
Debatte um KI-Kinderbuch- Aufschrei gegen neue Swisscom-Kampagne
In ihrem neusten Image-Spot preist die Swisscom ein mit KI erstelltes Kinderbuch an. Autoren und Verlage laufen Sturm und beklagen einen Angriff auf Urheberrecht und kindliche Kreativität. Ein Interessen-Clash.
Wenn Maschinen Bücher schreiben
Generative künstliche Intelligenz erstellt auch Texte für die Verlagsbranche. Für Belletristik ist sie noch wenig geeignet, für Fachliteratur aber umso mehr. Welche Chancen und Risiken gibt es, wenn man immer mehr Texte schreiben lässt?
Claude geht unter die Designer: So funktioniert die neue Canva-Integration
Zuletzt hatte Anthropic Claude neue Coding-Fähigkeiten gegeben. Jetzt geht der KI-Chatbot unter die Designer:innen – und erstellt für euch Inhalte auf Canva. Es ist nicht die erste Integration dieser Art.
Wenn die KI das Jobgespräch übernimmt
Eine Wiener Forscherin untersucht, wie Künstliche Intelligenz eingesetzt werden muss, damit Beschäftigte und die Personalabteilung davon profitieren können. Es ist ein mehr oder weniger offenes Geheimnis, dass große Unternehmen, die viele Bewerbungen zu bearbeiten haben, mittlerweile von KI-Systemen eine Vorauswahl der vorgelegten Lebensläufe treffen lassen.
Empfohlene Ausgabe des Handelsblatt-KI-Newsletters
Wenn Sie nur wenig Zeit haben, dann kommt hier mein Fazit der großen KI-Bilanz, die unsere Reporter im Silicon Valley diese Woche im Handelsblatt-Wochenendtitel ziehen: Wir sind dem Super-GAU womöglich deutlich näher als der Superintelligenz.
Der ChatGPT-Agent: eine Brücke zwischen Forschung und Aktion
ChatGPT kann jetzt mithilfe seines eigenen virtuellen Computers für dich arbeiten und komplexe Aufgaben von A bis Z ausführen, indem es fließend zwischen Reasoning und Aktion hin- und herwechselt.
EU-funded investment in Artificial Intelligence and regional specialization
The paper assesses the geographical distribution at NUTS2-level of European Union-funded investments related to artificial intelligence (AI) during the programming period 2014–2020. It also examines the relationship between this specialization pattern and regional characteristics using a spatial autoregressive model.
Bit-Rauschen, der Prozessor-Podcast: Kleine KI-Modelle für PC & Notebook
KI boomt bisher in der Cloud – Datenschutz adé. Aber es kommen immer mehr kleine, lokale Modelle – was taugen die? Folge 2025/15 des Podcasts Bit-Rauschen.
Wieso Deutschland einen Mutausbruch für eine zukunftsorientierte KI-Politik brauch
Die neue Bundesregierung sollte eine ambitionierte KI-Politik verfolgen, damit nicht nur der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt, sondern ebenso gemeinsame gesellschaftliche Wertvorstellungen geschützt werden. Eine solche zukunftsorientierte KI-Politik ist ebenso Wirtschafts- wie Gesellschaftspolitik.
Microsoft sieht sich nach eigenen Angaben „auf dem Weg zur medizinischen Superintelligenz“. Die neue KI-Entwicklung hat für ein ziemliches Medienecho gesorgt, denn auf den ersten Blick sind die Resultate recht beeindruckend.
Wie denken Kinder und Eltern über Kindergesundheit – und wie kann Künstliche Intelligenz (KI) ihre Einstellungen auswerten? Im Projekt AI-SIC verbinden Forschende aus Bamberg und Leipzig qualitative Interviews mit maschinellem Lernen. Ziel ist ein halbautomatisches Verfahren, das die Auswertung von Interviews deutlich effizienter macht – und damit neue Maßstäbe in der Gesundheitsforschung setzt.

Nun hab ich über Mistrals „Le Chat“ kostenlos einen Custom Bot erstellt, indem ich die Anweisungen „drüben“ von ChatGPT zum GPT „Gut erklärt!“ einfach reinkopiert habe. Der Bot speichert dies und ist direkt startklar. Der Output wurde wie gewünscht präsentiert. Auch Bilder lassen sich über „Tools“ erstellen.

Live Diagramme und Charts erstellen und direkt verändern – dies funktioniert über mermaid.live mit der eigenen Sprache „Mermaid“. Dies kannte ich so bislang noch nicht und hab es folgendermaßen ausprobiert. Den Link zum Unidigital-Beitrag der „Prompting-Schule“ in ChatGPT-4o eingefügt und den simplen Prompt „schreibe dazu einen mermaid code für ein Diagramm“ verwendet. Nun per Copy & Paste den Code einfügen. Kommt eine Fehlermeldung, dann soll ChatGPT dies bitte anpassen und dann hat es funktioniert. Nun lassen sich in Echtzeit auf der linken Seite im Code einzelne Abschnitte oder Bezeichnungen ändern. Super! Der Link dazu ist offen und gerne mal kostenlos ausprobieren.

Das Tool eignet sich gut zum Produzieren aller Musikrichtungen von Klassik bis zu Elektro, indem ihr links die Tonspuren nutzt und rechts etwa kleine Samples über eine KI promptet. Ist dieser Teil fertig, dann zieht ihn einfach per Drag & Drop auf die gewünschte Spur. Fast alle KI-Anwendungen werden immer komplexer und funktionaler. Gerne mal kostenlos testen.
Neues Top-Sprachmodell aus China „Kimi-K2“ im kurzen Test
Die chinesische Firma Moonshot AI hat mit „Kimi-K2“ ein Top-Sprachmodell veröffentlicht das wohl mit ChatGPT, Claude & Co mithalten kann und offen über GitHub allen Usern zur Verfügung steht. Es scheint genau mein Output-Stil zu sein, denn nach dem simplen Prompt von „difference genai and agi“ wurde direkt eine Tabelle und dann noch ein kurzer Text in Form von Stichpunkten ausgegeben. Mehr braucht es häufig nicht.
🗨️ Support
Ihr benötigt Unterstützung bei der Kommunikation eurer Wissenschaften im Bereich der künstlichen Intelligenz? Folgendes kann ich euch anbieten:
- Aufbau & Support bei einem Wissenschaftsblog mit WordPress und der Aussicht auf einen Platz in diesem Newsletter
- Unterstützung rund um eure LinkedIn-Aktivitäten. Wie wachse ich organisch und welche Formate wären sinnvoll?
- Empfehlung von geeigneten KI-Anwendungen. Welche Tools kann ich für meine Aktivitäten vielfältig einsetzen?
Schreibt mir gerne hier über LinkedIn eine Nachricht oder schickt eine Mail an info@unidigital.news. Würde mich freuen!
Viele Grüße aus Braunschweig 🤖
Matthias



