Lumo: Offenes Chatangebot aus der Schweiz verfügbar
Lumo ist ein Open-Source-basierter Chatbot aus der Schweiz, der kostenlos ohne Login verwendet werden kann. Das frei zugängliche Angebot wird von der Proton AG bereitgestellt, deren Anteilseigner größtenteils die Proton Foundation mit Sitz in Geneva, Schweiz, ist.
Proton was born in Switzerland in 2014 when a team of scientists who met at CERN (the European Organization for Nuclear Research) decided to build a better internet where privacy is the default. Quelle: Proton AG
Im oberen Screenshot ist das einfache Interface von Lumo dargestellt, mit einer Promptleiste, Daten-Upload und auch einem Zugang zum Internet. Hierzu sollte der User den Button aktivieren. Ansonsten ist das Angebot etwa im Vergleich zum ChatGPT-Universum natürlich recht simpel gehalten, aber im Vordergrund steht ja eine sehr datenschutzfreundliche Nutzung, die z.B. keine Weitergabe der Chatinhalte ermöglicht. Auch ein KI-Training mit dem Content wird kategorisch ausgeschlossen. Dies ist eben bei den geschlossenen Anbietern wie OpenAI, Anthropic, Google & Co, aber auch den Angeboten von Open-Source-Spezialisten wie Deepkseek mit R1 ganz anders. Die untere Abbildung der Proton AG verdeutlicht diese Unterschiede ziemlich gut.
Solch ein „lockerer“ Chat ohne Anmeldung lässt sich zudem gut im Bildungsbereich, wie im Schulunterricht, verwenden, wo besonders viel Wert auf den Datenschutz gelegt wird. Mit folgendem Prompt habe ich nun Lumo kurz getestet:
***schreibe einen blogbeitrag zu generativer ki in der hochschullehre und potenziellen einsatzmöglichkeiten***
Nutze ich nun den verfügbaren Login von Lumo, dann kann ich historisch die einzelnen Chats einsehen und jederzeit mit diesen weiterchatten. Entscheidet man sich für ein Abo von 9,99 € monatlich, dann gibt es u.a. bei der Anzahl der Chatanfragen keinerlei Grenzen und unterstützt finanziell eine „gute Sache“.
Zum Schluss wird noch etwas spekuliert, denn zufälligerweise haben vor Kurzem die Schweizer „Unis“ ETH Zürich und EPFL Lausanne angekündigt, dass ihr offenes und auf dem Supercomputer „Alps“ trainiertes Top-Modell wohl Ende Sommer veröffentlicht wird. Solch ein Sprachmodell lässt sich dann problemlos in eine Chatlösung wie Lumo integrieren. Mal schauen, ob die Schweizer Kollegen da zusammenarbeiten.
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