Mistral AI mit neuen Modellen am Start | Souveräne KI-Infrastrukturen an Hochschulen | „KI-Ära“ ist Wort des Jahres 2025 | KI-Macht verschiebt sich

Die 123. Edition von KI & Bildung blickt auf das französische KI-Startup Mistral AI, das als europäischer Spitzenreiter bei der Entwicklung von Sprachmodellen anzusehen ist und über ein ganz konkretes Chatangebot mit einem User-Login und Abo-Modell verfügt. Nun wurden mit Mistral Large 3 und Ministral 3 eine neue Reihe an großen und kleineren Modellen veröffentlicht, die in unterschiedlichen Ausführungen kostenfrei über Hugging Face zum Download bereitstehen.

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Bildquelle: Mistral AI

Das Chatangebot mit der Bezeichnung „Le Chat„, (zu Deutsch: Die Katze) ist im Vergleich zu den Top-Konkurrenten kompakter gehalten und eignet sich auch gut für Einsteiger. Der untere Screenshot zeigt die einzelnen Settings eines Agents bzw. KI-Assistenten, den man individuell anpassen kann und dies ohne ein Abonnement. „Le Chat“ lässt sich insgesamt sehr gut kostenfrei nutzen, um die wesentlichsten Funktionen zu testen.

Simpler Systemprompt: ***Gib den Output in Stichpunkten und in einfacher Sprache aus***

Wissensgrundlage: Die Bibliothek „KI & Bildung Leitfäden“ mit einem PDF-Upload

Die folgende Abbildung zeigt den von mir entwickelten Agent „KI & Bildung“ im normalen Chatfenster. Ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz von ChatGPT & Co ist das sehr einfache Hinzufügen von Bibliotheken mit Dateien. Dies klappt über einen Klick auf das Plus-Symbol. Im Beispiel wurde zusätzlich als Bibliothek das offizielle PDF des EU AI Act mit in den Chat integriert und ließe sich jederzeit wieder herausnehmen. Also Häkchen „an“ und „aus“.

Um ins Backend des KI-Assistenten zu gelangen, braucht Ihr nur rechts neben der Bezeichnung „Agent KI & Bildung“ auf „Anpassen“ klicken. Einfacher geht’s nicht!

Le Chat“ ist eine tolle (europäische) Alternative zu den großen Anbietern außerhalb der EU, da Mistral AI mit die besten offenen Sprachmodelle weltweit anbietet und der Chat insgesamt sehr übersichtlich gehalten ist. Nein, man kann nicht wie bei ChatGPT über eine Shopping-Funktion innerhalb der KI-Umgebung einkaufen gehen, um zum Beispiel einen neuen Pyjama (in hellblau) zu ordern. Aber benötigt man solche Funktionen überhaupt? Häufig eher nicht. Gerne mal testen 🙂


News aus den Hochschulen & Wissenschaften

Prorektorin Brigitte Latzko kündigt übergeordnete Strategie zur Nutzung von KI an

Im 16. und letzten Teil unserer Serie zur Nutzung Künstlicher Intelligenz im Uni-Kontext sprechen wir mit Prof. Dr. Brigitte Latzko, Prorektorin für Talententwicklung: Studium und Lehre. Sie sagt, das Rektorat sei dabei, eine übergeordnete Strategie zu entwickeln, ergänzt um spezifische Strategien. „Ich sehe das Potenzial, das wir tatsächlich für die Lehre sowohl aus Perspektive der Studierenden als auch aus Perspektive der Lehrenden oder jener der Gesamtuniversität, nutzen können.“ Die Prorektorin spricht auch über die Angebote des Academic Labs und über die Academic Cloud, die an der Universität nutzbar sein werde, mit diversen Tools, „in einem relativ datenschutzgesicherten Raum“.

Neue Publikation zu souveränen KI-Infrastrukturen an deutschen Hochschulen

Das neue HFD-Arbeitspapier „Souveräne KI-Infrastrukturen an Hochschulen. Reflexionen und Handlungsperspektiven“ von Uwe Reckzeh-Stein, Referent der Hochschulrektoren Konferenz (HRK) im HFD, leistet hierzu eine strukturierende Synthese zentraler Expertisen. Insbesondere knüpft es an zwei Expert:innenanhörungen im HFD an und führt deren Perspektiven als reflektierende Einordnung der Herausforderungen, vor denen Hochschulen im Umgang mit KI stehen, zusammen.

Bias erkennen, Verantwortung übernehmen: Kritische Perspektiven auf KI und Datenqualität in der Hochschulbildung

Die Hochschullandschaft steht vor einem Wendepunkt: Künstliche Intelligenz verändert Lehre, Forschung und Studium grundlegend. Sprachmodelle wie ChatGPT oder Claude sind bereits im universitären Alltag angekommen, doch ihr Einsatz wirft dringende Fragen auf. Der Beitrag beleuchtet insbesondere das Problem von Verzerrungen in KI-Systemen und zeigt, warum Hochschulen einen bewussten und kritischen Umgang mit der Technologie brauchen.

Peer-to-Peer-Strategieberatung 2026: KI in der Hochschulbildung

Die Strategieberatung des Hochschulforum Digitalisierung ist ein seit 2017 etabliertes Entwicklungsinstrument für Hochschulen, die der digitalen Transformation strategisch begegnen möchten. Im Zentrum steht das Peer-to-Peer-Prinzip: ein lösungsorientierter Austausch zwischen hochschulinternen Akteur:innen und externen Expert:innen auf Augenhöhe. Ziel der Beratung ist es, strategische Ziele zu schärfen, Rahmenbedingungen zu analysieren und Handlungsoptionen für die Weiterentwicklung zu erschließen.

Von einem, der mit KI zu lehren lernt

Die Einsatzmöglichkeiten von KI in der Lehre klingen vielversprechend. Doch Prof. Dr. Lukas Henze will es nicht bei theoretischen Überlegungen belassen, sondern die Potenziale in der Praxis testen. In nur drei Monaten entwickelte er deshalb mit einer Studierendengruppe einen voll funktionsfähigen KI-Tutor. Damit ist nicht nur eine zeitgemäße Lernhilfe entstanden – Henze hat auf diese Weise die Möglichkeiten des Lernens in seinen Seminaren grundlegend erweitert.

Kooperationsmodell mit Vorbildcharakter für die KI-Fachkräftesicherung

Unter der Leitung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde erfolgreich der bundesweit erste, hochschulübergreifende Modellstudiengang für KI-Ingenieurinnen und -Ingenieure entwickelt und mit Beginn des Wintersemesters mit 31 Studierenden in den Regelbetrieb überführt.

KI kein Ersatz für Forscherinnen und Forscher

Künstliche Intelligenz (KI) wird auch die Welt der Wissenschaft grundlegend verändern. Von Menschen durchgeführte Forschung könne sie aber nicht ersetzen, zeigen sich Fachleute auf dem gerade an der Technischen Universität Wien stattfindenden „AI Festival“ überzeugt. Denn KI benötigt verlässliche Daten, um selbst ebensolche Ergebnisse zu liefern.

Was sollen Studierende lernen – wenn die KI schon alles weiss?

Gleichzeitig rückt die mündliche Präsentation von Forschungsergebnissen verstärkt in den Fokus. Ein Trend, der sich auch an anderen Hochschulen feststellen lässt – so etwa bei der mündlichen Prüfung der Doktorarbeit, wie sie die Uni Zürich einführt. An der ZHAW mit ihren berufsnahen Studiengängen gewinnen auch praktische Prüfungen an Bedeutung.

KI und Suchmaschinen: „Wir müssen lernen, Glaubwürdigkeit neu zu bewerten“

Künstliche Intelligenz verändert, wie Internetnutzende im Netz suchen, was sie dort finden – und worauf sie vertrauen. Im Interview spricht Mario Haim, Professor für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Computational Communication Science an der LMU, über Chancen und Risiken der neuen KI-Zusammenfassungen in Suchmaschinen.

Warum „die Maschine als Wissensquelle“ eine schlechte Idee ist

Sprachmodelle sind nicht so klug, wie Sie denken. Im Interview skizziert Katharina Anna Zweig, Keynote-Speakerin beim diesjährigen Forum Wissenschaftskommunikation*, welche zukünftigen Herausforderungen auf uns warten, wenn Maschinen zunehmend Informationen filtern.

Gründungs-Ökosysteme für Start-ups

Deutschland hat einige der weltweit renommiertesten Unternehmen hervorgebracht. Doch wenn es um Start-ups geht, bleibt oft das Potenzial ungenutzt. In diesem Video erklären Fachleute, wie wir das mit einem innovativen Ökosystem rund um Universitäten ändern können. Und was wir von internationalen Vorbildern lernen können.


📢 Ein Partnerbeitrag der ELG E-Learning Group

Zertifikat: Weiterbildung KI-Management

Mit unseren praxisnahen Weiterbildungen im KI-Management lernen Sie, KI-Potenziale realistisch einzuschätzen, Implementierungsstrategien zu entwickeln und innovative KI-Lösungen in Unternehmen zu etablieren. Egal, ob Sie sich grundlegendes Wissen aneignen oder sich gezielt spezialisieren möchten – wählen Sie das passende Zertifikat: Business (6 ECTS), Expert (18 ECTS) oder Professional (24 ECTS)!

Bildquelle: Deutsche Hochschule

Die Weiterbildungen der Deutschen Hochschule sind 100 % online, flexibel und ohne Zugangsbeschränkungen – ideal für Berufstätige, die sich gezielt weiterqualifizieren möchten. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Hochschulzertifikat mit ECTS-Punkten, das Ihre Kompetenzen offiziell bestätigt. Und das Beste: Sollten Sie sich später für ein passendes Studium entscheiden, können die ECTS der Weiterbildung auf das Studium angerechnet werden. Nutzen Sie die Chance und treiben Sie die digitale Transformation mit KI voran!

📢 Zum Weiterbildungsangebot der Deutschen Hochschule

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Neues aus dem Schulunterricht

KI im Klassenzimmer: Forschung fokussiert sich auf Technik statt auf die Bedürfnisse junger Menschen

Eine neue Studie aus der Mathedidaktik der Uni Würzburg zeigt: Die KI-Forschung für den MINT-Unterricht fokussiert sich zu sehr auf Technik und vernachlässigt die ganzheitliche Entwicklung von Schülerinnen und Schülern. Verantwortlich für die Studie waren Professor Hans-Stefan Siller, Inhaber des Lehrstuhls für Mathematik V (Didaktik der Mathematik) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU), und seine Wissenschaftliche Mitarbeiterin Alissa Fock.

Materialien von Lehrkräften für Lehrkräfte: Informatik kreativ und praxisnah vermitteln

Allzu oft fristet die Informatik im deutschen Bildungswesen noch ein Inseldasein. Dabei kann sie spannende Brücken von den MINT-Fächern in die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler schlagen und Zukunftskompetenzen stärken. Bei der gemeinnützigen Initiative Science on Stage Deutschland engagieren sich Lehrkräfte aus ganz Europa für innovativen MINT-Unterricht und entwickeln gemeinsam Unterrichtsmaterialien, mit denen Programmierkenntnisse und Computational Thinking gefördert werden.

Ministerin Feller präsentiert zentrale Schritte für die Nutzung von KI an Schulen

In Klassenräumen in NRW tauchen neuerdings „Agenten“ auf. Konkret heißen sie „Didaktische KI-Agenten“ – und sie helfen Schülerinnen und Schülern als moderne Lernpartner. Sie fördern das Verstehen mathematischer Aufgaben, geben sprachliche Tipps, verraten Argumentationsstrategien für Diskussionen oder zeigen, wie sich Gedichte interpretieren lassen.

KI: Mehr Mut zum Ausprobieren!

Dies sei ein Thema, das ihr einerseits Hoffnung mache, andererseits auch Sorgen, so Fleischmann. Sie warnt: „Wir müssen uns klug, effizient und verantwortungsvoll entscheiden, wiewir KI einsetzen und was Schule dafür braucht.“ Natürlich müsse man lernen aus anderen Ländern, so Fleischmann. Aber man müsse eben auch gucken, was man hier in Bayern bei den hiesigen Rahmenbedingungen umsetzen könne.

AI Literacy in der Schule: So werden KI-Kompetenzen Teil des Unterrichts

Von Sprachassistenten über Chatbots bis zur automatischen Bilderkennung – Künstliche Intelligenz begleitet Schüler:innen mittlerweile täglich. Doch welche Kompetenzen brauchen sie, um souverän und verantwortungsvoll mit KI umzugehen? Orientierung bietet das künftige AI Literacy Framework der Europäischen Kommission und der OECD. Eine vom Stifterverband koordinierte Taskforce hat aktiv Feedback in den Entstehungsprozess eingebracht.

„Wollen nicht auf den nächsten PISA-Schock warten“ – Wie eine Schule MINT und KI erlebbar macht (und damit Erfolge feiert)

Das Gymnasium an der Willmsstraße im niedersächsischen Delmenhorst – kurz das Willms-Gymnasium – zählt bundesweit zu den sichtbarsten Leuchttürmen für MINT-Bildung und Digitalisierung. Herausragend ist der Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz: eigene Schülerprojekte, internationale Kooperationen, Auszeichnungen und wissenschaftlich gestützte Fortbildungen zeigen, wie konsequent die Schule Zukunftsthemen in den Schulalltag integriert.

KI in der Schule: Viel Potenzial, wenig Unterstützung

Arbeitsblätter erstellen, Texte vereinfachen, Unterricht individualisieren: KI-Tools versprechen Lehrkräften Entlastung. Doch während die Politik zum Experimentieren ermutigt, fehlt es in der Praxis an Fortbildungen, Zeit und klaren Regeln.

„telli“ an Schulen: Hessen setzt mit Erfolg auf neuen KI-Chatbot

Bildungsminister Schwarz hat sich zur Startphase der Anwendung mit Schülerinnen und Schülern ausgetauscht. Bereits über 5.000 Lehrkräfte nutzen „telli“ und erhalten Unterstützung für den Unterricht. Nicht nur für Lehrkräfte und Schulleitungen zur Unterstützung bei der Arbeit, sondern gerade auch für Schülerinnen und Schüler bietet „telli“ eine Hilfestellung, insbesondere beim Lernen und Erarbeiten neuer Inhalte.


Tools & more

Forschungsprozesse mit KI: Zwischen Autorität und Assistenz

Auf den ersten Blick erscheint KI als Instrument der Produktivität. Forschende greifen gern auf Systeme zurück, die Recherchen beschleunigen, Schreibprozesse entlasten oder komplexe Datenmengen sortieren. Doch unter der Oberfläche dieser Effizienzsteigerung entstehen neue Formen der Unsicherheit. Wer mit KI arbeitet, gibt einen Teil der eigenen Prozessgestaltung ab – und damit auch einen Teil der Urteilskraft.

Schreibende KI — ein interdisziplinärer Diskurs

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz als Ersatz menschlich kreativer Leistungen ist ein intensiv diskutiertes Feld. Aus Sicht der Informatik verbergen sich in den zugrunde liegenden Softwarekonstrukten Modellvorstellungen und auch Fehlannahmen über die Funktion des menschlichen Denkens. Die Beiträge in diesem Buch stammen von Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen— z.B. Informatik, Ethik, Jura und Medizin.

Handelsblatt-Newsletter: Jetzt verschiebt sich die KI-Macht

Wenn Sie nur wenig Zeit haben, dann sollten Sie wissen, dass OpenAI in der größten Sinnkrise seit der Herausforderung durch Deepseek im Januar steckt. CEO Sam Altman hat Alarmstufe Rot ausgerufen. Das zeigt: Gerade jetzt haben Herausforderer gute Chancen. Drei stelle ich Ihnen vor, aus China, Deutschland und den USA.

KI-generierte Social-Media-Inhalte als Chance für die Krebsprävention

Inhalte zur Gesundheitskommunikation, die mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) erstellt werden, können Menschen in sozialen Medien stärker erreichen und zu mehr Interaktion bewegen als herkömmliche Beiträge. Das eröffnet neue Chancen für wirksame und kostengünstige Informationskampagnen – insbesondere im Bereich der Krebsprävention und Früherkennung. Voraussetzung ist: KI-generierte Inhalte müssen transparent eingesetzt, von Experten validiert und in die qualitätsgesicherte institutionelle Kommunikation integriert werden.

Kritik am KI-Hype: Fehlende Produktivitätssteigerung und Robotik-Probleme

Nach Einschätzung der Arbeitenden steigt ihre Produktivität um 33 Prozent, während die Manager nur für drei Prozent der Unternehmen deutliche Effizienzgewinne sehen. Weltweit hat das Unternehmen 12.000 Büroangestellte und 180 Führungskräfte befragt.

Bild-KI Flux.2 mit exakten Maßen im Playground testen

Flux ist eine der besten Bild-KIs weltweit, wird von deutschen Entwicklern rund um die Firma Black Forest Labs trainiert und hat nun mit Flux.2 ein tolles Update bekommen. Im Playground kann man die Anwendung kostenlos im Rahmen der Bildgenerierung und nachträglicher Anpassung testen.

Versäumte Bilder: „Vergessene“ Wissenschaftlerinnen mit Bild-KIs nachträglich visualisieren

Es gab viele erfolgreiche Wissenschaftlerinnen, die in unterschiedlichen Disziplinen bahnbrechende Leistungen vollbracht haben, aber leider zu der damaligen Zeit nur recht wenig Anerkennung bekamen und auch weniger auf Bildern abgelichtet wurden, als ihre männlichen Kollegen. Das Bilderinstitut der Berliner Fotografin und Wissenschaftskommunikatorin Gesine Born möchte dies nun nachträglich ändern und zwar mithilfe von künstlicher Intelligenz.

77 Prozent nutzen heimlich KI: Warum dein Team jetzt klare Regeln braucht

Sich schnell ein ellenlanges PDF von ChatGPT zusammenfassen lassen oder den Chatbot bitten, ein paar Stichpunkte in eine versandbereite Mail zu verwandeln: Immer mehr Angestellte nutzen auch in Deutschland die Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz.

Gemini 3 im Vibe-Coding-Test: Mit nur einem Prompt zur App?

Viele KI-Tools versprechen, aus einem einzigen Prompt ein funktionierendes Programm bauen zu können. Für t3n Tool Time haben wir dieses Versprechen anhand von Googles Gemini 3 überprüft.

Arbeitsmarkt für Informatiker: Keine besseren Aussichten

Die Zahl der arbeitslos gemeldeten IT-Fachkräfte ist im September 2025 gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent gestiegen. 57.665 Informatiker und andere IT-Fachkräfte waren Ende September dieses Jahres arbeitslos gemeldet. Zum Vergleich: vor zehn Jahren sind es mit 27.910 weniger als die Hälfte gewesen.

Neuer Qualitätsstandard für Niedrigrisiko-KI vorgestellt – Fraunhofer IAIS bringt Expertise zu Prüfung und Technik ein

Die Initiative MISSION KI hat einen Qualitätsstandard und ein digitales Prüfportal für KI-Systeme unterhalb der Hochrisikoschwelle veröffentlicht. Ziel ist es, Unternehmen einen strukturierten Rahmen zur Bewertung zentraler Qualitätsmerkmale wie Transparenz, Nicht-Diskriminierung und Verlässlichkeit bereitzustellen. Für diesen Bereich sieht der EU AI Act bislang nur die Transparenzpflichten vor.

KI-Nutzung der öffentlichen Verwaltung bleibt undurchsichtig

Seit gut einem Jahr gibt es das nationale KI-Transparenzregister. Der IT-Planungsrat will es nun auf alle Verwaltungsebenen ausweiten. Dennoch bleibt weiterhin unklar, in welchem Umfang die öffentliche Verwaltung sogenannte Künstliche Intelligenz einsetzt – und mit welchem Risiko.

Im Gemini-Chat gibt es nun die Möglichkeit, nach einem Button-Klick auf „dynamische Ansicht“ mit einem simplen Prompt ganze interaktive Dashboards zu generieren. Vorher war dies über die Canvas-Funktion und einen expliziten Prompt möglich. Nun wird es einfacher. Super!

Prompt: ***Entwicklung von KI-Anwendungen seit ChatGPT-3.5***

Zum offenen Chat

 

4 geniale ChatGPT Prompt-Hacks – Mit diesen einfachen Tricks bessere Ergebnisse von allen Chatbots

In diesem Video stellen wir vier einfache Hacks vor, mit denen die Arbeit mit ChatGPT, aber auch anderen KI-Chatbots wie Gemini, Claude, Copilot und mehr ganz leicht verbessert werden kann. Durch gezielte, durchdachte Prompts bringen wir die KI so dazu bessere Antworten zu geben und genau die von uns gewünschten Informationen und Formate zu liefern. Viel Spaß beim Video!

 

KI im Kopf – Machen uns ChatGPT und Co. dumm?

„Das exklusive Experiment von «Einstein» zeigt, was die Nutzung von Künstlicher Intelligenz wie ChatGPT mit dem Gehirn macht. Welchen Einfluss hat KI auf die Hormone und wie wollen Schulen, Lehrpersonen sowie Entwicklerinnen und Entwickler von KI unsere Denkfähigkeit bewahren?“

 

Google Workspace Studio – Automate complex work

Use Google Workspace Studio to automate cross-Workspace tasks with Gemini. You can tell Gemini what you want to automate, use templates for common use cases, or build a custom agent. Workspace Studio gradually rolling out to all customers with a supported Workspace edition by early 2026

 

Christine Stoltz (PH Luzern) und David Schmocker (Universität Zürich) haben basierend auf dem KI-Guide der Universität Hamburg ein „KI-Poster für das Gymnasium“ erstellt. Generell sehr sinnvoll, solche fertigen Publikationen von Hochschulen zeiteffizient etwa für den Schulbereich anzupassen. Super!

Zum Guide auf Seiten der PH Luzern (Download)

 

Black Forest Labs ist eines der erfolgreichsten deutschen KI-Startups, das die sehr beliebten Flux-Modelle (Bild-KIs) entwickelt und nun auf eine Bewertung von über 3 Mrd. $ kommt. Top-Investoren wie NVIDIA oder Canva sind mit dabei. Im Impressum ist mittlerweile die Firma BFL GmbH mit Sitz in Freiburg eingetragen. Man hat dort wohl noch so einiges vor. Super!

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Definitiv eine der größten Herausforderungen für Google wird es sein, all die ganzen KI-Umgebungen wie NotebookLM, Opal, Flow ohne technische Probleme in den Gemini-Chat zu integrieren, um Usern dann mit nur einem Login und einem Abo-Modell möglichst alle Produkte anzubieten. Wir sehen im Screenshot, dass die Anwendung Opal mit der sich über KI-Agenten Arbeitsprozesse automatisieren lassen, nun wohl in einen Gem, also KI-Assistenten, eingebunden wird. Sehr sinnvoll!

Bildquelle: TestingCatalog

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Wir sehen und beim nächsten Mal wieder

Erstellt mit Flux 2 Flex

 

Viele Grüße

Matthias

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