Naturwissenschaftliche 3D-Modelle im Gemini-Chat generieren
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Google ermöglicht in seinem Gemini-Chat die Visualisierung von naturwissenschaftlichen Zusammenhängen über Simulationen und 3D-Modelle. In diesem Beitrag schauen wir uns an, wie aus einem simplen Prompt über das Sprachmodell Gemini ein 3D-Modell erstellt wird. Dies ist kostenlos möglich.
Wie bei den KI-Simulationen in 2D müssen User den Prompt passend formulieren, damit daraus eine Visualisierung erstellt wird. Zudem muss das Sprachmodell Gemini Pro aktiv sein, das sich rechts unten über das Drop-Down-Menü festlegen lässt. Der obere Screenshot aus dem Gemini-Chat zeigt den Prompt ***show me how Reflexionsgesetz works. Use a 3 D Model***. Ja, einzelne Wörter kann man auch problemlos auf Deutsch schreiben, da die KI diese stets ins Englische umwandelt. Wichtig ist die Formulierung ***show me how [XYZ] works. Use a 3D Model***.
In der Abbildung ist unten direkt erkennbar, dass der Button „Visualisierung anzeigen“ verfügbar ist. Und genau da klicken wir drauf und öffnen das KI-generierte 3D-Modell, welches den Zusammenhang eines Lichtstrahls und dem Einfalls- und Ausfallswinkel (Physik) zeigen soll.
Das 3D-Modell hat sich erfolgreich geöffnet und mit der Maus lässt sich dieses mit festgehaltenem Klick in alle Richtungen verschieben. Dies macht ein 3D-Modell aus, also den beliebigen Wechsel der Perspektive. Mit dem Regler unterhalb der Visualisierung kann man den Einfallswinkel größer und kleiner stellen und es wird sofort klar, dass der Einfallswinkel immer denselben Wert wie der Ausfallswinkel hat, ganz egal welche Perspektive ich nun einnehme.
Da ich diesen Zusammenhang gerne in der 2D-Perspektive verdeutlichen möchte, schiebe ich das Modell exakt in diese Position und drehe wieder unten am Regler. Es bieten sich somit unterschiedliche Darstellungen, aus denen jeder seine passende auswählen kann. Da kann man gerne ein wenig herumprobieren und über den Reset-Button wieder neu starten. Es kann also nichts „kaputtgehen“ 😉
Möchte man sein 3D-Modell mit anderen teilen, so geht dies oben rechts über das Share-Icon und anschließend wird ein teilbarer öffentlicher Link zu genau dieser KI-Simulation angezeigt. Personen mit diesem Link können das Modell nicht nur verwenden, sondern auch in einem Chat weiterbearbeiten, um zum Beispiel die Komplexität anzupassen oder Ähnliches. So ließen sich Versionen 1 bis Versionen X generieren und stets aktuell halten.
Insgesamt fällt das Fazit durchweg positiv aus, denn solche Anwendungen sind im Gemini-Chat schnell & einfach erstellt und dies komplett kostenfrei. Es ließen sich auch komplexere Modelle ausgeben, um weitere technisch-naturwissenschaftliche Zusammenhänge spielerisch zu erklären. Hier gilt es, kreativ zu sein und auszuprobieren, was klappt und was eher weniger gut läuft. Viel Erfolg!








