PDF-2-PDF: Wissenschaftliche Arbeiten als One-Pager zusammenfassen und herunterladen

Wie kann ich Forschungspapiere möglichst effizient zusammenfassen? Dies klappt mit einem geeigneten Prompt, um nach einem PDF-Upload den Inhalt als zusammenfassenden „One-Pager“ in ein weiteres PDF zu übertragen. Eine Kommunikation im Chat mit Erklärungen, Fragestellungen etc. ist für diesen Use-Case nicht notwendig.

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Bildquelle: Screenshot aus dem Forschungspapier von Isabella Graßl – TU Darmstadt
Der obere Screenshot zeigt die Titelseite des Forschungspapiers „Learning to Program Alongside AI: Critical Thinking, AI Ethics, and Gendered Patterns of German Secondary School Students„, das von Dr. Isabella Graßl von der TU Darmstadt veröffentlicht wurde. Das Paper untersucht, wie deutsche Schülerinnen und Schüler beim Programmieren KI-Werkzeuge wie ChatGPT nutzen. Im Fokus stehen kritisches Denken, KI-Ethik und Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen.

Prompt: Analysiere und fasse den Upload auf einer Seite eines PDFs zusammen, das ich hier herunterladen kann. Übertrage die wesentliche Struktur des Uploads und fasse diesen in Stichpunkten und einfacher Sprache und auf Deutsch zusammen. Gib zu jedem Themenpunkt immer eine Seitenzahl aus dem ursprünglichen PDF (Upload) an, damit ich deinen Output kontrollieren kann.

Da ich bislang (sehr) gute Erfahrungen im Rahmen von KI‑Zusammenfassung nach einem PDF‑Upload gemacht habe, möchte ich auf einen technischen „Small Talk“ im Chatverlauf komplett verzichten. ChatGPT soll den PDF‑Upload analysieren und direkt in ein weiteres PDF mit genau einer Seite zusammenfassenden Inhalt hier zum Download bereitstellen. Der obere User-Prompt formuliert genau diesen Prozess.

Hierfür habe ich ChatGPT-5.5 im „Thinking-Modus“ verwendet, damit das Modell in Ruhe „nachdenken“ kann, bevor es geeigneten Output liefert. Der „Denkprozess“ hat genau 2 Minuten und 27 Sekunden gedauert und anschließend steht mir das PDF mit Download Link und Bezeichnung „PDF herunterladen“ zur Verfügung.

Klicke ich oberhalb der KI‑Antwort auf den Text „Thought for 2m 27s“, so öffnet sich auf der rechten Seite eine Sidebar, die den gesamten Thinking-Prozess historisch wiedergibt. Der untere Screenshot zeigt, dass die Programmiersprache Python als Werkzeug zum Einsatz kam, um das wissenschaftliche PDF in ein One-Pager-PDF umzuwandeln.

„Denkprozess“: Summarizing and creating a PDF artifact

I need to create a one-page PDF summary based on the uploaded file. To do this, I’ll analyze the content and ensure it’s well-summarized. It’ll likely involve using tools for reading the file and generating the PDF. I should include page numbers and possibly cite the file. I’ll check the instructions carefully while ensuring everything fits.

Der gelb markierte Text skizziert den ersten „Gedanken“ von ChatGPT, der den anfänglichen User-Prompt sehr gut zusammenfasst. Dies war der erste Versuch, den ich im Rahmen der „PDF-2-PDF-Transformation“ unternommen habe.

Die untere Datei ist das ausgegebene PDF im Querformat, das ich im Chat heruntergeladen und in die eigene WordPress-Mediathek hochgeladen habe. Der One-Pager ist wie gewünscht thematisch gut aufgeteilt bzw. gibt die Struktur des Forschungspapiers von Dr. Isabella Graßl übersichtlich in Stichpunkten und einfacher Sprache wieder. Zusätzlich wird hinter jedem der 8. Themenpunkte stets eine verweisende Seite zum ursprünglichen PDF präsentiert. Super! Denn solche KI‑Zusammenfassungen müssen immer auf Fehler kontrolliert werden.

Aber stimmt der KI-Output im One-Pager? Gezielt habe ich einige Punkte wie zum Beispiel „6. Ergebnis RQ1: Kritisches Denken (S. 6-7)“ kontrolliert und im Forschungspapier nachgeschaut, ob denn die Aussage korrekt ist. Laut Angabe sollen sich die dazugehörigen Textpassagen und/oder Abbildungen auf den Seiten 6 bis 7 befinden.

Bildquelle: Isabella Graßl – TU Darmstadt

Ja, auf Seite 7 habe ich die Aussage in einer schicken Abbildung gefunden, dass Jungs KI-Tools schneller nutzen, als Mädchen dies tun. Mädchen hingegen kommunizieren erstmal in der „Peer“, also kontaktieren ihre Teammitglieder. Da scheint man(n) wohl unterschiedliche Strategien zu verfolgen 😉


Autor

matthias kindt 

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