Top-Quellen samt Unterseiten in einem Katalog sammeln und bewerten

✅ Freie Beitragsnutzung mit einem Unidigital-Zugang

Top-Quellen sind für viele Arbeiten wie das wissenschaftliche Schreiben oder die Veröffentlichung eines Newsletters unerlässlich. Aber wo speichere ich diese eigentlich, um sie jederzeit abrufen zu können? Ganz klassisch geht dies zum Beispiel über einen simplen Texteditor und das Einfügen von URLs per Copy & Paste. Mittlerweile bietet das Vibe Coding über Plattformen wie ChatGPT und Funktionen wie „Sites“ die Möglichkeit, ganz eigene Apps und Webseiten basierend auf HTML zu erstellen, um eine individuell zugeschnittene Anwendung zu veröffentlichen.

Nach der Eingabe eines beschreibenden Prompts programmiert das Tool Codex die gewünschte Webseite und erstellt einen Quellenkatalog, um dort dauerhaft Top-Seiten einordnen zu können. Oberhalb des Chat-Outputs wird direkt die externe Verlinkung „Quellenkatalog öffnen“ angezeigt. Der Link führt zu einer eigenen URL, die sich erst nach einer Anmeldung in ChatGPT einsehen lässt. Hierbei handelt es sich nicht um eine frei zugängliche Homepage.

Prompt: 

Erstelle eine Webseite, auf der ich meine Quellen in Form von Links in Kategorien einordnen und im Stile eines Katalogs aufrufen kann. Ich kann den Titel und die Beschreibung ändern und die Quelle von 1 bis 5 bewerten. 5 ist die höchste Bewertung. Verwende für die Darstellung der Quellen unterschiedlich farbige-Kacheln. 

Die Quellen lassen sich in folgende Kategorien einordnen: 
1) Hochschule 
2) Schule 
3) Wissenschaften 
4) Forschung 

Neben der Domain kann ich innerhalb jeder Kachel Unterseiten der Domain hinzufügen. Zum Beispiel eine direkte Verlinkung zu einem Blog.

Der Quellenkatalog verfügt über folgende Funktionen:

1) Eine Quelle als Domain hinzufügen mit Titel, kurzer Beschreibung und Bewertung.
2) Unterseiten einer Quelle, wie zum Beispiel einen Blog oder ein Kursportal, zuordnen.
3) Quellen kategorisieren in Hochschule, Schule. Wissenschaften & Forschung.
4) Die Anordnung der Quellen erfolgt über die Bewertung. Eine Quelle mit einer Bewertung von 5 wird oberhalb einer Quelle mit der Bewertung von 4 angezeigt. Top-Quellen sind ganz oben sichtbar.

Da mir das anfängliche Design auf den ersten Blick nicht gut gefallen hat und hinsichtlich Schrift & Farbe etwas altbacken wirkte, habe ich dies über einen Folgeprompt angepasst.

Folgeprompt:

Füge oben links neben dem Button „Quelle hinzufügen" einen weiteren Button hinzu, über den ich zu einem modernen Design wechseln kann. Bei einem weiteren Klick geht es wieder zurück zum klassischen Design.

Scrolle ich die „Site“ etwas herunter, so lassen sich alle Quellen einsehen, die rechts oben über den Button „Quelle hinzufügen“ ergänzt werden können. Im Beispiel wurden die thematisch passenden Kategorien Hochschule, Schule und Wissenschaften & Forschung angelegt. Zu den Quellen zählen unter anderem das Hochschulforum Digitalisierung oder die ETH Zürich mit mehreren externen Verlinkungen.

Der untere Screenshot zeigt die Einträge des Hochschulforums Digitalisierung (HFD). Die Übersicht lässt sich über die drei Punkte auf der Kachel öffnen und anschließend bearbeiten. Hier kann ich Titel, Beschreibung, Bewertung und alle Verlinkungen eintragen. Neben der Homepage sind mit Blog, Publikation zwei Unterseiten des HFD sowie mit Netzwerk und Festival zwei externe Verlinkungen mit klarem HFD-Bezug eingefügt.

Über die HFD-Kachel können aktuell fünf Verlinkungen aufgerufen werden. Nach einem Klick auf den Button „Änderungen speichern“ ist die Quelle aktualisiert. Ist eine URL nicht mehr erreichbar, so lässt sich diese umgehend wieder entfernen. Der Quellenkatalog ist funktional bewusst sehr simpel gehalten. 

Die folgende Nahaufnahme stellt die Kachel zur Webseite unidigital.news vor, über die ich nicht nur die Startseite, sondern auch gezielt angebotene Formate wie den Newsletter, das Tool-Briefing oder den Forschungsmonitor verlinken kann. Zusätzlich ist eine externe Verlinkung zum Unidigital-Zugang und zum LinkedIn-Newsletter hinzugefügt. Die Webseite habe ich im Gegensatz zu den anderen Quellen nur mit 4/5 Sternen bewertet 😉

Generell sind die durch Vibe Coding generierten Seiten innerhalb von ChatGPT eine tolle Gelegenheit, spezialisierte Websites wie einen Quellenkatalog einzurichten, der von OpenAI gehostet wird. Theoretisch ließe sich fast alles anpassen, zum Beispiel das Design über einen extra hinzugefügten Button, der dargestellte Text oder die Anzahl der Kategorien etc. Viel Erfolg beim Testen!


Autor

matthias kindt

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