Wie die Universität Bamberg mit Claude Code ein Studienportal baute
Der vorliegende Werkstattbericht der Universität Bamberg dokumentiert die elf-wöchige Entwicklung eines neuen Studienportals, das im Juli 2026 veröffentlicht wurde. Mithilfe des KI-Assistenten Claude wurden über 100 Studiengänge zentral auf einer Plattform gebündelt, wobei die künstliche Intelligenz für das Einlesen von Daten und die Erstellung von Prototypen zuständig war. Hauptverantwortlicher Projektentwickler ist Professor Dominik Herrmann. Viele Grüße!
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Das kurze Audio-Briefing wurde im Gemini Notebook mithilfe der Audio Overview erstellt.
Das neue Portal begann am 24. April in einem Claude-Chat: Brainstorming über Aufbau, Zielgruppen und Clusterung – dann die Entscheidung, lieber zu prototypen statt weiter „trockenzuschwimmen“. Das Ergebnis war ein Product Requirements Document (PRD) – ein Anforderungsdokument: Die Chat-KI Claude schrieb es selbst, als Auftrag an das Schwester-Werkzeug Claude Code. Gestaltungs-Vorbild war der Studiengangsfinder der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI) – die Daten liefert der uniweite Studiengangsfinder der Universität. Um 10:58 Uhr ging das PRD an Claude Code – 79 Minuten später existierte der erste gespeicherte Arbeitsstand. Quelle: Universität Bamberg

Für jeden Studiengang gibt es eine übersichtliche Seite, etwa mit:
- Abschluss, Studiendauer und Studienaufbau
- Beispielmodulen und möglichen Schwerpunkten
- Voraussetzungen und Bewerbung
- häufigen Fragen
- Ansprechpersonen, Bildern, Videos und Erfahrungsberichten
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Beitragsbild (Screenshot) – Bildquelle: Universität Bamberg
