Wie KI-Simulationen Lehrkräfte methodisch auf die Interaktion mit Schülern mit ADHS vorbereiten

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Forschende des Zuse Institute Berlin, des Weizenbaum-Instituts und der HU Berlin haben in einer Studie untersucht, inwiefern Chatbots konsistent die Rolle einer Person mit ADHS-Merkmalen einnehmen können. Die Studie sieht Lehrerfortbildungen als möglichen Anwendungsbereich – etwa um Lehrkräfte besser auf die Kommunikation mit betreffenden Schülerinnen und Schülern vorzubereiten. Im Vordergrund steht dabei die Stabilität von KI-Personas in solchen Rollensimulationen.

Zur Studie auf arXivLizenz der Studie: CC BY 4.0

Die untere Abbildung zeigt auf der linken Seite einen normalen Workflow, bei dem ausschließlich über den Systemprompt die Rolle der KI festgelegt wird und auf der rechten Seite einen sehr strukturierten Ablauf, bei dem gezielt ein Skript verwendet wird, auf das sich das jeweilige Sprachmodell bezieht. Als Language Models kamen unter anderem Modelle von GPT und Claude zum Einsatz.

Ergebnisse der Studie: Wird ein wenig strukturierter Dialog genutzt, neigen LLMs dazu, von der vorgegebenen Rolle „abzudriften“. Die Antworten wirken im Verlauf zunehmend angepasster beziehungsweise weniger ADHS-typisch.

Wird hingegen mit einem klaren Skript gearbeitet, das als Vorlage für einen Chatbot dient, bleibt die KI deutlich stabiler in ihrer Rolle. Hier ließe sich ein vorab festgelegtes Skript zum Beispiel als Dokument in einen KI-Assistenten hochladen und mit einem Systemprompt ergänzen, wie:

***Halte dich während der gesamten Simulation an das Rollenprofil, das Szenario und die Verhaltensregeln aus dem hochgeladenen Skript***.


Autor

matthias kindt

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