9. August 2026
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Die 158. Ausgabe von KI & Bildung

Künstliche Intelligenz hält immer stärker Einzug in die Hochschullehre – doch nicht immer läuft alles wie geplant. In dieser Ausgabe werfen wir unter anderem einen Blick auf eine KI-gestützte Prüfung, die gründlich schiefging, und auf eine umfangreiche Umfrage, die zeigt, wie Lehrende und Studierende KI derzeit tatsächlich nutzen. Und so einiges mehr.

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scienceos

scienceOS: Wissen recherchieren, analysieren und visualisieren

Betrachtet man die wissenschaftliche Recherche-Infrastruktur im Ganzen, so sieht man, dass KI an immer mehr Stellen Einzug hält. Fachdatenbanken bekommen KI-Assistenten, wissenschaftliche Suchmaschinen wie Google Scholar Labs oder OpenAlex lassen sich in natürlicher Sprache befragen und Preprint-Server wie alphaXiv bieten Möglichkeiten zur KI-gestützten Recherche und Analyse von Papern.

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KI & Bildung #157: KI droht bestehende Bildungsunterschiede zu vertiefen

In der 157. Ausgabe von „KI & Bildung“ geht es um die Frage, wie Schülerinnen und Schüler die Fähigkeiten und Grenzen von KI einschätzen. Dabei zeigt sich, dass Jugendliche mit stärkeren kognitiven Fähigkeiten und einer ausgeprägteren Neigung zum kritischen Denken Fehlvorstellungen über die vermeintliche Allwissenheit und Fehlerfreiheit von KI eher korrigieren können. Dadurch könnten sich bestehende Bildungsunterschiede weiter verschärfen.

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werkstattbericht

Wie die Universität Bamberg mit Claude Code ein Studienportal baute

Der vorliegende Werkstattbericht der Universität Bamberg dokumentiert die elf-wöchige Entwicklung eines neuen Studienportals, das im Juli 2026 veröffentlicht wurde. Mithilfe des KI-Assistenten Claude wurden über 100 Studiengänge zentral auf einer Plattform gebündelt, wobei die künstliche Intelligenz für das Einlesen von Daten und die Erstellung von Prototypen zuständig war. Hauptverantwortlicher Projektentwickler ist Professor Dominik Herrmann. Viele Grüße!

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tool briefing

Tool-Briefing #19 | Wie lege ich ein Prompt-Verzeichnis an? | Welche Quellen nutzen KI-Tools am häufigsten? | Schweizer Sprachmodell-Update | Neue Top-Video-KI aus der EU am Start

In dieser Ausgabe dreht sich alles um aktuelle Entwicklungen und praktische Anwendungen rund um künstliche Intelligenz: Wir zeigen, wie Sie ein übersichtliches Prompt-Verzeichnis aufbauen, welche Quellen KI-Tools besonders häufig nutzen, was es Neues beim Schweizer Sprachmodell gibt und welche vielversprechende Video-KI jetzt aus Europa kommt.

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Newsletter KI & Bildung #156 | Neues Agenten-Tool für Lehrkräfte | KI-Richtlinien von Hochschulen im Überblick | KI-gestützte Protokollerstellung spart Zeit | Kuratierte Literatur zu OER & KI

Ein neues Agenten-Tool kann Lehrkräfte beispielsweise bei der Planung, Strukturierung und Vorbereitung von Lehrveranstaltungen entlasten. Gleichzeitig hilft eine KI-gestützte Protokollerstellung, Besprechungen schneller zu dokumentieren und wichtige Ergebnisse übersichtlich festzuhalten. Damit der Einsatz solcher Systeme verantwortungsvoll erfolgt, bieten KI-Richtlinien von Hochschulen einen Überblick über rechtliche, ethische und didaktische Rahmenbedingungen. Ergänzend unterstützt kuratierte Literatur zu Open Educational Resources und KI dabei, geeignete Materialien zu finden, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und Wissen offen weiterzugeben.

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offene sprachmodelle

Einordnung von Sprachmodellen: Geschlossen, semi-offen oder komplett offen

Sprachmodelle können hinsichtlich der Offenheit grob in drei Kategorien eingeordnet werden. Vor allem die Unterscheidung zwischen halboffenen und komplett offenen Modellen ist hierbei sinnvoll. In Europa setzen „wir“ beim Training verstärkt auf vollständig offene LLMs, bei denen nicht nur die Gewichte, sondern auch der komplette Trainingsdatensatz zu 100 % einsehbar ist. Apertus aus der Schweiz und Soofi aus Deutschland sind hier als Beispiele zu nennen.

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